Brokkoli – Umstrittenes grünes Gemüse

Brokkoli, kein zweites Gemüse wird gleichzeitig so sehr verabscheut und geliebt. Viele Brokkoli Fanatiker erinnern sich oft noch daran, dass sie das grüne Gemüse als Kind überhaupt gar nicht mochten. Das liegt an seinem besonderen Geschmack. Nur ganz schwach besitzt das grüne Gemüse den typischen Kohlgeschmack, vielmehr wird er mit dem vom grünen Spargel assoziiert.

Brokkoli – Vitamin C und Calzium Lieferant

Brokkoli ist nah mit dem Blumenkohl verwandt. Jedoch hat er, im Vergleich zu Blumenkohl, fast doppelt so viel Vitamin C. Tatsächlich ist dieser Kohl eines der Vitamin C reichsten Gemüse. Neben Vitamin C ist außerdem viel Kalzium enthalten. Eine mittelgroße Portion Brokkoli, wie zum Beispiel in der japanischen teriyakischen Pfanne, kann somit schon den Tagesbedarf an Kalzium decken. An positiven Inhaltsstoffen des grünen Gemüses sind an dieser Stelle ebenfalls Carotin und Magnesium zu nennen. Beiden Stoffen werden gesundheitsfördernde Aspekte zugeschrieben: Beta-Carotin wird von unserem Körper zu Vitamin A umgewandelt. Dieses reguliert das Zellwachstum und unterstützt das Immunsystem in seiner Funktion. Magnesium hilft bei der körpereigenen Eiweißproduktion und ist dadurch maßgeblich am Muskelaufbau beteiligt. Es unterstützt auch die Regeneration der Muskeln und erhöht die Leistungsfähigkeit.

Nicht nur wegen der Zellwachstum regulierenden Wirkung von Beta-Carotin soll Brokkoli gegen Krebs helfen. Wissenschaftler der State University of Ohio haben dem mit dem Blumenkohl vewandten Gemüse die Substanz Indol 3-Carbinol (I3C) entdeckt. Dieser Stoff dringt ebenfalls in den Zellzyklus ein und verhindert die schnelle Teilung von Krebszellen. Außerdem kann I3C krebsauslösende Substanzen unschädlich machen und damit unsere DNA vor bösartigen Zellveränderungen schützen.

Brokkoli

Zubereitung und Ernte

Von Juni bis November ist übrigens bei uns Brokkoli Zeit. In diesem Zeitraum ist die das Gemüse aus heimischen Anbau bei uns erhältlich. Im restlichen Jahr wird er meist aus Spanien oder Italien importiert. Er sollte nach Erwerb möglichst schnell verzehrt werden. Im Kühlschrank hält er sich ca. zwei Tage frisch. Danach gehen die meisten wertvollen Inhaltsstoffe des Vitamin C Lieferanten verloren. Beim Einkaufen sollte man darauf achten, dass er möglichst intensiv in seiner Farbe ist. Findet man gelb-braune Färbungen vor, ist das ein Anzeichen dafür, dass der Brokkoli schon zu welken anfängt.

Das grüne Gemüse kann sowohl roh als auch gekocht genossen werden. Wenn man den Brokkoli roh zubereitet, sollte man vorher eine kleine Portion probieren, da empfindliche Mägen den Kohl manchmal nicht vertragen. Möchte man den Brokkoli kochen, sollte man sich fürs Blanchieren entscheiden. Durch das kurze und schonende Garen bleiben so die meisten wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Wir bereiten den Brokkoli zum Beispiel in unserer sättigenden Reispfanne mit würzigem Lachs, frischen roten Zwiebeln und Ei zu. Unsere Lachs Reis Pfanne eignet sich ausgezeichnet als Post-Workout Mahlzeit und Energielieferant aufgrund ihres hohen Gehalts an Eiweiß. Eine weiteres Gericht von uns mit Brokkoli ist die Japanische Teriyaki Pfanne aus Hähnchen, Brokkoli, Reis, Zucchini und einer asiatischen hausgemachten Teriyaki Soße. Einfach köstlich!



Ähnliche Beiträge


6 Antworten zu „Brokkoli – Umstrittenes grünes Gemüse

  1. Brokkoli soll ja sehr gesund sein und viel für die Entgiftung des Körpers tun. Ich mag ihn sehr gern und verstehe oft nicht, warum viele den Geschmack des Brokkolis nicht mögen. Gruß Beate

  2. Zusammen mit Spinat und Greenstar-Apfeln geniesse ich ihn als Smoothie. Ansonsten bin ich absolut vernarrt in Brokkoli. Zum kochen brauche ich nur dessen Dolden, den Stiel esse ich dann meistens roh als Snack. Etwa 4 – 5mal die Woche esse ich dieses wunderbare Gemüse.
    Das Kochwasser des Brokkolis süsse ich oft mit Honig und trinke es dann so als Getränk.

Kommentar abgeben