Couscous

Couscous – der Grieß aus dem Orient

Kartoffeln zählen in Deutschland als Grundnahrungsmittel und Beilage zu Hauptgerichten. Gleiches gilt für Couscous in Nordafrika und dem nahen Osten. Hier erfährst du, was Couscous eigentlich ist, wie gesund er ist und wie du ihn ideal zubereitest.

Couscous – kleine Kugeln aus Grieß

Couscous ist klein, gelblich und kugelförmig. Er stellt keine eigene Getreidesorte da, denn er wird aus Hartweizengrieß gewonnen. Für die typische klein-kugelige Form wird der Hartweizengrieß befeuchtet, vorgegart und zerrieben. Der verarbeitete Grieß hat einen milden, leicht nussigen Getreide-Geschmack.

Mittlerweile gibt es allerdings nicht mehr nur den Klassiker aus Weizen. Variationen des Couscous hergestellt mit Grieß aus Hirse, Dinkel oder Gerste sind genauso lecker und sehr nährstoffreich.

Couscous: Weizenfeld

Wie gesund ist Couscous?

Das rohe Getreide enthält einen hohen Anteil an Kohlenhydrate mit 70g auf 100g. In Kombination mit der nennenswerten Menge von 7,6g Ballaststoffen (auf 100g) sind die kleinen Körner eine idealen Sättigungsbeilage. Mit 353 kcal pro 100g eignet sich der Grieß definitiv für leichte Gerichte. Außerdem enthält dieser sehr wenig Fett, weshalb Couscous selbst bei einer Diät auf dem Speiseplan stehen kann. Ein weiterer Vorteil sind die vielen enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine: Eisen, Magnesium, Zink, Selen, Vitamine der B-Gruppe und Vitamin E. Selen ist sehr wichtig für den Organismus, kommt jedoch nur sehr selten in Lebensmittel vor. Durch eine Portion der Körner deckst du bereits 60% des Tagesbedarfs. Zudem sind zubereitete Gerichte durch die thermische Vorbehandlung des Weizens  sehr leicht verdaulich, welchen positiven Effekt besonders Menschen mit einem empfindlichen Magen nutzen sollten.

Einkauf- und Küchentipps

Couscous erhältst du mittlerweile in jedem gut sortiertem Supermarkt, sowie natürlich in Reformhäusern und Drogeriemärkten. Nach deinem Einkauf solltest du die Körner luftdicht, trocken lagern und idealerweise nach Anbruch der Packung in eine Dose umfüllen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die im Getreide enthaltenen Pflanzenfette ranzig werden.

Zubereitung

Einer der gravierendsten Gründe, weshalb du öfter Couscous essen solltest, ist die kurze Zubereitungszeit von ca. 10 Minuten.

  1. Mit heiß kochendem Wasser im Verhältnis 1:1 übergießen  und abdecken
  2. Quellen lassen (Zeit nach Packungsangabe)
  3. Mit einer Gabel auflockern und servieren

Tipp: Etwas Gemüsebrühe zu dem heißen Wasser geben, sodass die Körner beim Quellen direkt den Geschmack annehmen können.

Verarbeitungsideen

Der Hartweizengrieß ist auf vielseitige Art und Weise einsetzbar. Zum einen klassisch als Beilage zu Fisch, Fleisch und Gemüse. Zum anderen genauso gut als Füllung für z.B. Paprika, als Einlage in der Suppe, als Salat, als Bratling oder als Knödel. Nicht zu vergessen ist die Zubereitung als Dessert. Mit Nüssen, Datteln, etwas Honig und Früchten wird das Getreide zur idealen Nachspeise.

Wenn du das nächste mal bei uns ein Hauptgericht bestellst, weißt du, warum du  definitiv Couscous als Beilage wählen solltest. Oder vielleicht doch lieber den Avocado-Wrap mit Couscousfüllung?

 

 

 

 




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