Das eatclever Curry 1×1

Curry 1x1

Bei dem Begriff Curry denkt so gut wie jeder als erstes an das gelbe, würzig schmeckende Pulver. Diese Assoziation ist auch durchaus gerechtfertigt, denn in der westlichen Hemisphere wird das eben beschriebene Pulver oft als Curry angeboten. Dabei bezeichnet „Curry“ ursprünglich etwas ganz anderes und hat demzufolge mehrere Bedeutungen.

  1. Curry Gericht: Der Begriff Curry wurde von den Briten erschaffen und hat seine Wurzeln jedoch in Indien. Dort beschreibt es eigentlich ein Gericht mit sämiger Soße, welches einem Eintopf ähnelt. Meist kombiniert mit Reis oder Brot.
  2. Curry Pulver: Bei dem Curry Pulver handelt es sich entgegen dem allgemeinen Glauben nicht um ein einzelnes Gewürz, sondern eine Gewürzmischung. Diese Gewürzmischung nennt man in Indien „Masala“ und besteht aus bis zu 30 verschiedenen Gewürzen. In Indien ist es zudem verpönt, so eine fertige Mischung zu kaufen. Meistens werden Gewürze wie Kardamon, Zimt, Nelken, Muskat, Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer und Chili frisch gemörsert. So stellt jede Familie ihre hauseigene Gewürzmischung her. Die typisch gelbe Farbe erhält diese durch ein weiteres Gewürz namens Kurkuma. Zur Gewinnung des Kurkumapulvers dient vor allem dessen Wurzel. Daher verdankt die Pflanze auch ihren Namen im deutschen Sprachgebrauch: Gelbwurzel. Auch wenn das Curry Pulver, was es bei uns zu kaufen gibt, an den europäischen Geschmack angepasst wurde, enthält es noch eine Vielzahl an Gewürzen. Dadurch können bei dem Gebrauch von Currypulver in Kombination mit den richtigen Zutaten wirklich gesunde und variable Gerichte entstehen. Durch die frisch verarbeiteten Gewürze, hat Currypulver verschiedene positive Auswirkungen auf die Gesundheit. So wird bei einem regelmäßigen Verzehr zum Beispiel das Immunsystem gestärkt.
  3. Curry Paste: Die Currypaste wiederum stammt aus Thailand. Es gibt verschiedene thailändische Würzpasten, die aus unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen hergestellt werden, darunter zum Beispiel die rote und grüne Paste. Diese unterscheiden sich geschmacklich und in ihrem Schärfegrad. Die rote Paste gilt als „normal“ scharf,  während die grüne Currypaste mit Vorsicht zu genießen ist, denn sie gilt als extra scharf. Es gibt aber noch weitere, mildere Varianten der thailändischen Curry Pasten. Nicht ganz so scharf ist zum Beispiel unsere hausgemachte gelbe Currypaste, die unser Thai Curry so besonders macht.

Fazit: Ein Curry muss also nicht unbedingt Curry enthalten 😉

Lust auf Curry bekommen? Probiere doch eine der  TOP drei gesunden Curry Varianten von eatclever:

  1. Thailands Curry: Mit gelber Curry Paste und frischem Thai Basilikum. Zu bestellen in der veganen Version mit extra viel knackigem Gemüse oder mit Hähnchenfilet.
  2. Madras Curry: Eine Kombination aus cremiger Kokosmilch, knackigem Paprika und zartem Hähnchen. Eine leichte pikante Schärfe rundet den Klassiker unter den Currys ab.
  3. Indisches Linsen Dal: Typisches indisches Curry Gericht mit einer Vielzahl an indischen Gewürzen. Traditionell mit arabischem Brot geliefert.
  4. Süßkartoffel Zucchini Curry: Frisches Gemüse mit süßlicher Süßkartoffel und knackigen Erdnüssen schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch eine ideale Kaliumquelle.



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