Die Tomate – ein unterschätzter Fitmacher

Tomaten

Tomaten sind zu jeder Jahreszeit ein willkommener Liebling in unserer Küche. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Geschmacksrichtungen. Wusstest du, dass die Tomate als Furchtgemüse definiert wird? Die Frage, ob die Tomate zum Obst und Gemüse zählt, führt immer wieder zur Diskussion. Obst sind Früchte von mehrjährigen Pflanzen. Gemüse ist dagegen meist eine einjährige Pflanze. Die Tomate ist eine krautige, einjährige Pflanze deren Früchte verzehrt werden, somit der Name Fruchtgemüse.

Zum Fruchtgemüse gehören übrigens unter anderem auch Kürbisse, Melonen, Zucchini und Gurken.

Herkunft

Süd- und Mittelamerika gelten als Ursprungsgebiet der Tomate. Von dort aus gelangt sie erst im 16. Jahrhundert durch Seefahrer zu uns nach Europa. Die Italiener waren die ersten, die Tomaten als Lebensmittel verwendeten. Genannt wurden sie dort Pomodoro – was übersetzt Goldapfel bedeutet, vermutlich weil die ersten Tomaten von der gelben Sorte waren.

Lange Zeit wurde die Tomatenpflanze bei uns lediglich als Zierpflanze betrachtet. Ein wenig schlauer waren die Maya und Azteken, bei ihnen war die Tomate ein fester Bestandteil auf dem Speiseplan. Erst im 19. Jahrhundert erlangt das Fruchtgemüse Aufmerksamkeit in Deutschland und wurde auch hier angebaut und geerntet. Mittlerweile ist sie mit ihrem fruchtigen Geschmack für uns nicht mehr vom Speiseplan wegzudenken, oder?

kühlende Lebensmittel: Tomaten

Wie gesund sind Tomaten?

Ob Koch-, Fleisch-, Kirsch- oder Strauchtomate: jede Sorte ist kalorienarm, da sie zu gut 95% aus Wasser besteht und unter 20 Kalorien auf 100g aufweist. Dabei schmeckt sie nicht nur gut, sondern trägt durch verschiedene Vitamine zur ausgewogenen Ernährung bei.  Darüber hinaus ist die Tomate eine kleine unterschätze Geheimwaffe.

Tomaten enthalten eine Menge Kalium, Vitamin C, Vitamin A und sogar Magnesium. Sie sind für unseren Körper kleine Fitmacher.

Wusstest du zum Beispiel, dass Tomaten folgende Wirkung auf unseren Körper haben?

  • Tomaten fördern die Verdauung
  • Tomaten entschlacken den Körper
  • Tomaten wirken entwässernd
  • Tomaten sind appetitanregend
  • Tomaten stärken das Immunsystem

Für letzteres sind nicht zuletzt die Vitamine verantwortlich. Unter den Inhaltsstoffen befindet sich auch das Carotin Lycopin, dass als besonders starkes Antioxidans gilt.  Das Lycopin ist für die leuchtende Farbe der Vitaminbombe verantwortlich, weshalb es vor allem in der Schale der Tomate vorkommt. Dieser Stoff beschützt uns auch vor den freien Radikalen, die unsere Zellen angreifen. Langfristig würde ohne diesen Schutz sonst Bluthochdruck, faltige Haut oder Gelenkschmerzen entstehen.

Good to know

  • Im Durchschnitt verzerrt jeder Deutsche ca. 26 kg Tomaten pro Jahr.
  • Tomaten sind echte Fitmacher, die praktischerweise auf verschiedene Arten konsumiert und hergestellt werden können.
  • Die Tomate verliert beim Kochen ihre Vitamine nicht – im Gegenteil! Lycopin kann in gekochten Zustand vom Körper sogar besser aufgenommen werden.
  • Noch nicht reife Tomaten enthalten den Stoff Solanin. Bei erhöhter Aufnahme kann dieser Stoff giftig wirken. Aber lass dich nicht von der Farbe abschrecken. Es gibt auch grüne oder grün gestreifte Tomaten, die dies Farbe in ihrem reifen Stadium haben.
  • Richtige Lagerung: Tomaten gehören nicht in den Kühlschrank. Am besten lagerst du sie bei Zimmertemperatur. Zum Nachreifen kannst du das Fruchtgemüse etwas in die Sonne legen
  • Kennst du noch weitere Bezeichnungen für Tomaten? Weit verbreitet sind noch die Begriffe Paradeiser (Österreich) oder Paradiesapfel (alter Sprachgebrauch).

Wenn das mal nicht gleich mehrere gute Gründe sind, täglich Tomaten auf die Teller zu bringen! Fehlt dir die Zeit oder Inspiration dafür, übernehmen wir das gerne für dich. Probiere doch einfach mal unsere leckere Tomaten Kokos Suppe!

Wenn du nicht weißt, was du mit bereits überreifen Tomaten machen sollst, haben wir in unserem Beitrag „überreifes Obst und Gemüse – Ideen zur Weiterverwendung“ Tipps für dich.



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