Food-Trend: Buddha Bowls

Buddha Bowls

Bowls sind ein absolutes Trendthema und es gibt sie in allen Ausführungen: zum Frühstück und zwischendurch als Smoothie Bowl oder Açai-Bowl und jetzt auch zum Mittag oder Abendessen als Buddha Bowl. Buddha Bowls bestehen aus einer kunterbunten Mischung von gesunden und kraftspendenden Zutaten, die hübsch in einer Schale, also einer „Bowl“ angerichtet werden. Denn das Auge isst ja bekanntlich mit.

Woher kommt der Name Buddha Bowl?

Eine kreative Erklärung für diese Bezeichnung ist, dass sich die Zutaten über die Schale wölben wie ein runder Buddha-Bauch. Diese Erklärung sollte man aber mit ein bisschen Humor nehmen. Befasst man sich tiefer mit der Herkunft der Bezeichnung stößt man auf eine meditative und ritualisierte Form des Essens, die im Zen-Buddhismus ihren Ursprung findet. Bei dem Essen wird geschwiegen, da die Teilnehmer die Mahlzeiten mit vollkommener Achtsamkeit zu sich nehmen sollen. Die Mahlzeiten werden in unterschiedlich großen Schüsseln serviert. Die größte dieser Schüsseln heißt übersetzt „Buddha Bowl“.

Wie bereite ich Buddha Bowls zu?

Für Buddha Bowls gibt es kein klares Rezept. Das wichtigste ist, dass du nach dieser Mahlzeit satt und glücklich bist. Wir versuchen dir hier eine kleine Anleitung zu geben, damit es mit deiner ersten Buddha Bowl klappt. Weiter unten findest du auch unser Lieblingsrezept.
Die wichtigste Grundlage ist die Bowl. Such dir eine schöne, runde Schüssel, in der du deine Bowl zubereiten möchtest. Dann entscheide dich für Nahrungsmittel, die gut für dich und deinen Körper sind. Das Mengenverhältnis der Zutaten ist flexibel. Machst du Ausdauersport? Dann befülle die Schüssel mit vielen komplexen Kohlenhydraten. Du machst gerade eine Low Carb Diät? Dann verzichte auf Kohlenhydrate und befülle die Schüssel mit mehr Eiweiß und Gemüse.
Für eine ausgewogene Ernährung solltest du komplexe Kohlenhydrate, Proteine und gesunde Fette kombinieren. In dieser Übersicht findest du ein paar Anregungen, womit du deine Bowl befüllen kannst.

Buddha Bowl 1x1

Die Basis sollte immer mindestens eine Handvoll Salat sein. Salat hat wenig Kalorien, aber viele sekundäre Pflanzenstoffe, die wichtig für den Körper sind. Anschließend kannst du deine eigene Buddha Bowl kreieren und nach Lust und Laune zubereiten. Eine gute Faustregel lautet hier 40% Vitamine (durch Salat und frisches Gemüse), 30% Proteine (durch Eier, Hähnchen, Quinoa, etc.), 20% komplexe Kohlenhydrate (durch Süßkartoffeln, Vollkornreis, etc.) und 10% gesunde Fette (durch Avocado, Nüsse, etc.).

Welche Vorteile haben Buddha Bowls?

Buddha Bowls passen sich deinen Bedürfnissen an.

  • Ernährung: Buddha Bowls lassen sich clean, vegan, glutenfrei, low carb aber auch high protein zubereiten. Hier kommt jede Ernährungsform auf den Geschmack.
  • Zeit: Du kannst Stunden damit verbringen, die perfekte Buddha Bowl zuzubereiten. Du kannst aber auch in nur wenigen Minuten eine leckere Bowl kreieren.
  • Variation: Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Mit unterschiedlichen Toppings und Gewürzen kannst du unendlich viele Kreationen erschaffen.
  • Reste: Buddha Bowls eignen sich perfekt zur Resteverwertung. Reis vom Vortag? Immer rein damit! Nicht mehr ganz so knackiges Gemüse? Als Ofengemüse mit einem leckeren Dip wird es das Highlight deiner Bowl.

Rezept: Superfood Buddha Bowl mit Erdnuss-Limetten Dressing

  • 1 Lollo Rosso
  • 100g Quinoa (gekocht)
  • 2 Süßkartoffeln
  • 1 Zucchini
  • 1 Avocado

Für das Dressing:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 3 El Soja-Sauce
  • 3 EL Agavendicksaft
  • 2 Limetten
  • 80g Erdnuss-Mus
  1. Bereite das Quinoa nach Packungsanweisungen zu.
  2. Heizen den Backofen auf 200°C vor.
  3. Schäle die Süßkartoffeln und schneide sie in kleine Würfel. Würze sie mit Salz und Pfeffer und 1 EL Öl und röste sie für 20 Minuten im Ofen.
  4. Wasche und schneide den Salat in der Zwischenzeit.
  5. Verarbeite die Zucchini zu rohen Zucchininudeln. Das geht entweder mit dem Messer oder Sparschäler (ganz feine Streifen) oder einem Spiralschneider. Je nach Vorliebe isst du die Zucchininudeln roh oder kurz in der Pfanne gegart.
  6. Schneide die Avocado in der Mitte durch und entferne den Kern mit einem Löffel. Zieh die Schale der Avocado ab und schneide sie in Streifen.
  7. Bereite das Dressing zu. Schäle die Knoblauchzehe und den Ingwer und schneide beides in feine Würfel. Gib sie mit den restlichen Zutaten in einen Mixer und püriere, bis ein cremiges Dressing entsteht.
  8. Verteile alle Zutaten gleichmäßig auf 2 große Bowls. Nimm dir Zeit für dein Essen und genieße es!

Buddha Bowls

Das Erdnuss-Limetten Dressing ist sehr fruchtig und passt somit perfekt zu dieser sommerlichen Buddha-Bowl.



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