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Gesunde Plätzchen backen

Lebkuchen, Zimtsterne und Spekulatius zählen zu den beliebtesten Leckereien der Weihnachtszeit. Das Zubereiten dieser traditionellen Spezialitäten gehört zur Vorweihnachtszeit zweifelsohne dazu und wenn der Duft der leckeren Kekse durch die Wohnung zieht, kommt schnell gemütliche Weihnachtsstimmung auf.

Doch wenn man sich genauer anschaut woraus die Plätzchen bestehen, merkt man schnell, dass die kleinen Leckereien voll von Weissmehl, raffiniertem Zucker und ungesunden Fetten sind. Somit wird aus dem ‘nur schnell ein, zwei Kekse naschen’ oftmals eine echte Kalorienbombe, die sich schnell auf den Hüften niederschlägt und man plant innerlich schon die Diät für den Januar.

Es gibt jedoch Rezepte für gesunde Plätzchen, die voll von wertvollen Inhaltsstoffen sind und trotzdem – oder gerade deshalb – lecker schmecken!

Wir haben für Dich Tipps, was in ein gesundes  Plätzchen gehört und verraten Dir unsere beiden Lieblingsrezepte.

Nährstoffreiche Zutaten benutzen

Die meisten Plätzchenrezepte sind voll von Unmengen an Zucker, Butter und Auszugsmehl, die Deinem Körper nicht gut tun. Zu viel Zucker schädigt beispielsweise die Zähne und langfristig können durch einen erhöhten Zucker- und Butterkonsum ernsthafte Gesundheitsrisiken entstehen: Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und an Übergewicht werden immer wahrscheinlicher.

Doch die ungesunden Zutaten kannst Du ganz einfach austauschen!

Weissmehl lässt sich ganz einfach durch Vollkornmehl (am besten aus Dinkel), Kokosmehl oder Mandelmehl ersetzen.

Anstelle von Zucker kannst Du gesunde Alternativen, wie beispielsweise Honig oder Agavendicksaft benutzen.

Und Butter lässt sich sehr gut durch die gleiche Menge an Apfelmus oder eine zerdrückte Banane ersetzen.

Gesunde Plätzchen sollten außerdem folgende Zutaten erhalten:

  • Nüsse: Ob gemahlen oder gehackt: Nüsse sind zwar kalorienhaltig, erhalten jedoch auch große Mengen an ungesättigten Fettsäuren, die unseren Cholesterinspiegel senken und dadurch einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems vorbeugen können.
  • Trockenfrüchte: Getrocknete Früchte wie Aprikosen, Pflaumen oder Datteln sind sehr gesund und reich an wichtigen Nährstoffen, wie beispielsweise Vitaminen und Mineralstoffen. Getrocknete Datteln sind trotz ihres hohen Zuckergehalts sehr kalorienarm und enthalten kaum Fett und können in Form von Mus sehr gut zum Backen verwendet werde.
  • Gewürze: Natürliche Aromen bringen den gesunden Plätzchen noch zusätzlich Geschmack. Beliebte Gewürze sind Zimt, Vanille und Nelke. Auch Organgen- und Zitronenabrieb wird gerne verwendet. Den Gewürzen werden auch gesundheitliche Vorzüge zugeschrieben: Zimt regt zum Beispiel die Verdauung an, Vanille wirkt stimmungsaufhellend und Nelken enthalten viele Antioxidantien, die für starke Nerven sorgen.

Wenn Du Dich beim Backen an unsere Tipps hältst, schaffst Du es Genuss und Gesundheit zu kombinieren. 🙂

Doch nun genug der Theorie, selber ausprobieren und experimentieren macht ja viel mehr Spaß. Also hol’ die Waage raus, stell’ Dir Weihnachtsmusik an und probier’ unsere köstlichen Rezepte aus!

Rohkost-Zimtsterne

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g entsteinte Datteln
  • 50 g Apfel
  • 1 EL Wasser
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Orangenabrieb  
  • Glasur: 1 EL Wasser und Puderzucker ohne Zucker aus Xylit
  1. Die Datteln werden mit dem Wasser und dem Apfel entweder in einem Hochleistungsmixer oder mit dem Pürierstab zu Mus verarbeitet.
  2. Füge die gemahlenen Mandeln, den Zimt und den Orangenabrieb hinzu.
  3. Knete alles zu einer homogenen Masse und stelle den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank.
  4. Rühre in der Zwischenzeit die Glasur an.
  5. Rolle den Teig ca 5mm dick aus und stich Sterne aus.
  6. Bestreiche die Sterne mit der Glasur und fertig sind die Rohkost-Zimtsterne!

Lebkuchenkugeln

  • 100g gemahlene Walnüsse
  • 50g Kakao Pulver
  • 6 entsteinte Datteln
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Gewürze: Orangenabrieb, Lebkuchengewürz, Vanille, Zimt (nach Belieben)
  • Glasur: Zartbitterschokolade
  1. Alle Zutaten (bis auf die Glasur) werden in einem Hochleistungsmixer oder mit dem Pürierstab zu einem Teig verarbeitet.
  2. Aus dem Teig werden 15-20 Kugeln gerollt, die für 30 Minuten in den Kühlschrank wandern.
  3. Erhitze die Zartbitterschokolade im Wasserbad und tauche die gekühlten Kugeln nacheinander kurz in die Glasur.
  4. Lasse die Kugeln trocknen und bewahre sie im Kühlschrank auf.

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