Gesunder Bratapfel – lecker und vegan

Bratapfel: Titelbild

Bei den etwas kälteren Temperaturen darf der Bratapfel als Nachtisch nicht fehlen. Klassischerweise wird der Apfel nach Belieben gefüllt und im Ofen gebacken. Gerne wird der leckere, heiße Apfel mit Vanillesauce serviert. Spätestens beim leicht süßlichem Duft in der Küche und dem Anblick des Apfels kann keiner mehr widerstehen. Wir wollen natürlich im Winter auch nicht auf den tollen Geschmack von warmen, gefüllten Äpfeln verzichten. Mit unserem Rezept musst du dir keine Gedanken um Kalorien oder Ähnliches machen, denn wir verwenden nur gesunde Zutaten. Passend zum Bratapfel findest du hier noch leckere Wohlfühlgetränke, die dich von innen wärmen und in die herbstliche und winterliche Zeit passen.

Gesunde Zutaten: Was kommt rein?

Apfel

Bratapfel: Äpfel

Offensichtlich brauchst du für das Rezept einen Apfel. Das Obst gilt als die beliebteste Sorte der Deutschen – zu Recht. Denn der Apfel versorgt dich mit vielen Vitaminen, die vor allem in der Schale stecken. Schäle also den Apfel nicht, sondern iss die Schale mit. Vor allem Vitamin A, B1, B2, E und C sind darin reichlich enthalten. Mit nur 61 Kilokalorien pro 100g eignet sich ein Apfel auch immer als gesunder Snack bei jeder Art von Diät. Zusätzlich sättigen Ballaststoffe, hier Pektine, extrem und können so helfen, länger satt zu bleiben und Heißhungerattacken vorzubeugen.

Welche Apfelsorten sind für Bratäpfel geeignet?

Nicht alle Sorten kannst du für das Rezept verwenden. Wichtig ist es, auf den Geschmack und Konsistenz der Apfelsorte zu achten.

Zu süßlich schmeckende Äpfel (wie Pink Lady oder Elstar) sind eher für den Rohverzehr vorgesehen. Sie würden beim Backen zerfallen. Besser geeignet ist deshalb die Sorte Boskop. Der leicht säuerliche Geschmack und die feste Konsistenz machen die Sorte zum perfekten Bratapfel. Ebenso geeignet, aber noch etwas säuerlicher, ist die Sorte Jonagold.

Nüsse

Granola: Nüsse

Nüsse als Superfood dürfen bei unserem Rezept natürlich nicht fehlen. Und zwar nicht nur, weil sie sehr gut schmecken, sondern auch, weil sie dir eine Menge wichtiger Nährstoffe liefern. Mit bis zu 25 Gramm Eiweiß pro 100g sind Nüsse ideale Proteinlieferanten für Veganer oder Vegetarier. Es ist bekannt, dass Nüsse eher kalorienreich und fettig sind. Bei den Fettsäuren handelt es sich aber um gesunde Fettsäuren, die nicht direkt dick machen. Wenn du dich an die Tagesempfehlung von 30g hältst, brauchst du dir keine Sorgen machen.

Haferflocken

Bratapfel: Haferflocken

Vielseitig einsetzbar, sehr gesund und einfach lecker. Haferflocken dürfen in unserem Rezept auf keinen Fall fehlen. Die hochwertige Nährstoffzusammensetzung des Getreides macht die Flocken so besonders: reich an ungesättigten Fettsäuren, komplexe Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe für eine langanhaltende Sättigung und eine gut funktionierende Verdauung und viel pflanzliches Eiweiß, Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Phosphor und Zink) und Vitamine (B1 und B6). Wer braucht da schon Superfood wie Chiasamen oder Co.? Auch preislich gesehen sind Haferflocken äußerst attraktiv. Eine 500g-Packung erhältst du bereits ab 49 Cent.

Honig

Honig

Wir verzichten auf Zucker, denn der bringt eher nur negative Vorteile mit sich. Unser Alternative ist Honig. Honig enthält viele Antioxidantien, die sich positiv auf deinen Körper auswirken, wie zum Beispiel den Blutdruck zu senken.



Hafermilch

Bratapfel Milch

Gerne greifen Verbraucher mittlerweile auf pflanzliche Milchalternativen zurück. Auch wenn keine Lactoseintoleranz besteht (Enzym Lactase fehlt, um den Milchzucker Lactose zu spalten), empfinden viele die Pflanzen- oder Nussmilch als bekömmlicher. Wir stellen unsere Milch sogar am liebsten selber her. Alles wichtige, um Pflanzen- und Nussmilch selber herzustellen findest du hier. Je nach Ausgangsprodukt (Nuss oder Getreide) ist der Milchersatz eher fett- oder kohlenhydratreicher , aber auf jeden Fall proteinreich .



Unser leckeres Bratapfel Rezept

Zutaten

für den Bratapfel:

Bratapfel: roh
  • 2 EL Haferflocken
  • 2 EL getrocknete Cranberries
  • 2 EL Walnüsse
  • 2 EL Mandeln
  • 1 EL Honig
  • etwas Kokosöl
  • 4 Äpfel
  • 1 Prise Zimt

für die Vanillesoße:

  • 100 g Cashewkerne
  • 2 TL Vanille
  • 2 TL Honig
  • 50 ml Hafermilch (oder andere Milchalternativen)

Zubereitung

Bratapfel: gekocht
  1. Zuerst die Cashews in Wasser einweichen. Währenddessen den Backofen auf 190°C vorheizen.
  2. Äpfel waschen. Dann mit einem Ausstecher oder einem spitzen Messer das Gehäuse entfernen. Unbedingt darauf aufpassen, dass der Boden unten nicht durchstochen wird.
  3. Danach Kokosöl und Honig zusammen erwärmen. Die Walnüsse und Mandeln hacken. Zimt, Haferflocken, Cranberries, Walnüsse, Mandeln und die Honig-Öl-Mischung vermengen.
  4. Dann die Äpfel mit der Mischung füllen und 20 Minuten im Ofen backen.
  5. In der Zwischenzeit die Cashewkerne abtropfen und mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben und cremig mixen. Abschließend über die gebackenen Äpfel geben und genießen.

Weitere leckere Rezepete mit Äpfeln findest du auf unserem Blog, wie zum Beispiel ein winterliches Bratapfel Zimt Porridge oder einen Low Carb Apfelkuchen.



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