Nussmus

Gesundes Nussmus – so einfach kannst du es selbermachen!

Es ist schon lange bewiesen, dass Nüsse wertvolle Inhaltsstoffe haben und sich positiv auf die Gesundheit deines Körper auswirken. Wir haben eine neue Idee für dich, wie du Nüsse verarbeiten und genießen kannst: Nussmus! Wir erklären dir, welche Vorteile das Mus hat und teilen unser gesundes Rezept mit dir.

Wie gesund ist Nussmus?

Die Vorteile von Nussmus entsprechen genau denen von Nüssen, da das Mus zu 100% aus diesen besteht. Es ist kein Geheimnis, dass das Schalenobst ein idealer Eiweißlieferant ist – und zudem noch pflanzlichen Ursprungs. Ebenso versorgen die Nüsse dich aber auch mit gesunden, ungesättigten Fetten und Ballaststoffen, die für eine sättigende Wirkung sorgen. Vitamin E und Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Calcium sind ebenso in den Schalenfrüchten enthalten. Diese gesunden Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass dein Körper gesund bleibt und deine Konzentrationsfähigkeit erhöht wird. Je nach Nusssorte können sich die Nährwerte etwas unterscheiden. Fakt ist jedoch, dass die Kaloriendichte sehr hoch ist. 100g Nüsse haben zwischen 550 und 700 Kalorien. Die kalorienärmste Sorte sind Cashews – die kalorienreichste Nuss ist die Pekannuss. Mit dem höchsten Eiweißgehalt von 25g pro 100g kann die Erdnuss punkten, dicht gefolgt von Mandel mit 19g und Cashews sowie Pistazien mit 18g. Wir empfehlen pro Tag zwischen 25g und 30g Nüsse zu essen. Somit profitierst du von den gesunden Nährstoffen und nimmst gleichzeitig nicht zu viele Kalorien zu dir.

Nussmus: Nüsse

Das perfekte Nussmus…

…entsteht wie?

Durch das Erhitzen und Zerkleinern der Nüsse in einem Mixer, werden die freien Fettsäuren aus der Nuss freigesetzt. Aufgrund des Fetts kann also überhaupt erst ein Mus entstehen. Je länger du mixt, desto cremiger wird die Konsistenz.

…sieht wie aus?

Farblich gibt es 2 Möglichkeiten, wie ein Nussmus aussehen kann. Ein helles, cremefarbenes Mus oder ein bräunliches. Der Unterschied hierbei ist, ob die Schale mit verwendet wurde. Bei der Verwendung blanchierter Nüsse (also ohne Schale) wird das Mus hell und fein. Bei Nüssen mit Schale bekommt es die typische braune Farbe und schmeckt etwas intensiver.

…schmeckt wie?

Nach Nuss! Weil das Nussmus zu 100% nur aus Nüssen besteht, ist die Frage leicht zu beantworten. Okay – abgesehen von Gewürzen, die du nach Belieben hinzufügen kannst, wie zum Beispiel Vanille oder Zimt. Haselnussmus ist ein „gesundes Nutella“ und Erdnussmus der Ersatz für überzuckerte Erdnussbutter.

…hat welche Konsistenz?

Nussmus hat eine cremige Konsistenz – ähnlich wie Honig.

…ist wie lange haltbar?

Praktisch: maximal einen Tag … wenn du nicht widerstehen kannst und alles auslöffelst. In der Theorie hält das Mus luftdicht verschlossen bei Zimmertemperatur (nicht in den Kühlschrank stellen, sonst wird es hart) mehrere Monate. Das enthaltene Fett ist ein guter Konservierungsstoff. Wundere dich nicht, wenn sich dieses Fett nach einiger Zeit oben absetzt. Einfach kurz umrühren, damit wieder die cremige Konsistenz vorhanden ist.

…kann wie verwendet werden?

Nussmus ist äußerst vielseitig einsetzbar. Klassisch passt es sehr gut als Brotaufstrich (vor allem zusammen mit unserer gesunden Himbeer-Marmelade) oder als Topping auf dem Porridge. Probier aber auch ausgefallene Rezepte aus und überbacke dein Gericht mit Nussmus, peppe dein Curry damit auf oder verwende es als Dip für Obst. Wusstest du außerdem, dass du ein Ei in Backrezepten durch 3 TL Nussmus ersetzen kannst?

…ist wie gesund?

Sehr! Wie bereits erwähnt, bringen Nüsse sehr viele Vorteile mit sich. Wenn du regelmäßig Nussmus isst, kannst du dadurch Verdauungsstörungen, Müdigkeit oder Gelenkerkrankungen bekämpfen. Einziger Nachteil: Nüsse haben eine relativ hohe Energiedichte. Deswegen solltest du vom Nussmus auch nicht gleich das ganze Glas löffeln – auch hier gilt: in Maßen ist alles erlaubt!

…ist nicht das gleiche wie Nusscreme oder Nussbutter!

Der Begriff einer „Nussbutter“  ist juristisch gesehen keine korrekte Bezeichnung. Nur Produkte, die aus Milch produziert wurden, dürfen den Namen „Butter“ tragen. Nusscremen sind Produkte, zu welchen Zusatzstoffe hinzugefügt werden können. Fett, raffinierter Zucker und Co. – also Finger weg davon. Wir setzten eher auf Natürlichkeit und bevorzugen deshalb Nussmus!

Rezept für gesundes Nussmus

Zutaten für ein kleines Glas

  • 200g Nüsse (Mandeln, Erdnüsse, Cashews, Pistazien oder Haselnüsse)
  • 1 Prise Salz
  • nach Belieben Kakao, Zimt oder Vanille

Zubereitung

  • Mandeln in einer Pfanne rösten und anschließend wieder abkühlen lassen.
  • In einen Pürierer oder Hochleistungsmixer geben und pulsieren lassen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
  • Zwischendurch immer wieder abkühlen lassen, damit der Mixer nicht überhitzt und die Masse gerinnt.

Nussmus

Nussmus aus Kernen? Ja – das geht auch. Offiziell handelt es sich um kein NUSSmus mehr, sondern eher um ein Kernmus. Geeignet sind hierfür Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Sesam. Sesammus nennt man auch Tahin. Das Mus aus diesen Kernen wird auf die gleiche Weise hergestellt und ist für Nussallergiker geeignet.

Nussmus: Samen

Für welches Mus entscheidest du dich?

Wenn du von Nüssen nicht genug bekommen kannst, probiere auch unsere selbstgemachte Nussmilch aus. In unseren Rezepten für saftiges Bananenbrot oder unseren Lieblings-Nusskuchen konnten wir auf Nussmus auch nicht verzichten.



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2 Antworten zu „Gesundes Nussmus – so einfach kannst du es selbermachen!

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