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Heuschnupfen – die 10 besten Lebensmittel, die dagegen helfen

Die Sonne scheint kräftiger und die ersten Bäume werden grün – der Frühling ist da. Für manch einen jedoch heißt das viel Niesen und tränende Augen oder auch: Diagnose Heuschnupfen. Die allergische Reaktion auf Pollen betrifft mehrere Millionen Menschen in Deutschland. Wusstest du, dass du durch die richtige Ernährung die Symptome lindern bzw. etwas beeinflussen kannst? Hier erfährst du, welche Lebensmittel dir den Alltag bei Heuschnupfen erleichtern.

Diagnose Heuschnupfen

Medizinisch betrachtet handelt es sich bei Heuschnupfen um eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut. Ausgelöst wird diese Entzündung durch Pollen, weshalb Heuschnupfen auch als Pollenallergie bezeichnet wird. Die wichtigsten Heuschnupfen auslösenden Pollen sind Gräser, Birke, Beifuß, Roggen, Wisenlieschgras, Hasel, Ragweed, Spitzwegerich und Esche. Diese genannten Pollen beginnen im Frühling zu blühen, sodass die Erkrankten erste Auswirkungen zu spüren bekommen.

klassische Symptome

Typische Anzeichen einer Pollenallergie sind häufiges Niesen sowie ein ausgeprägter Fließschnupfen. Häufig können auch eine Bindehautentzündung und Juckreiz des Auges auftreten. Zudem leiden Betroffene unter Tagesmüdigkeit, woraus eine verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit folgen kann.

Heuschnupfen: Blumenwiese

Die richtige Ernährung bei Heuschnupfen – die Top 8

Wir verzichten auf teure Medikamente mit Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder ähnlichem. Mit folgenden Lebensmitteln linderst du die Symptome der Allergie.

1. Brokkoli

Heuschnupfen: Brokkoli

Brokkoli wirkt sich gleich zweifach positiv auf eine Allergielinderung aus. Zum einen können die in der Kohlsorte enthaltenen Antioxidantien Entzündungen hemmen. Somit kann eine verstopfte Nase befreit werden. Zum Anderen ist das grüne Gemüse reich an Vitamin C, welches auch entzündungshemmend wirkt.

2. Zitrusfrüchte

Heuschnupfen: Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte sind ideale Vitamin-C-Lieferanten und somit entzündungshemmend. Egal ob Orange, Zitrone, Mandarine oder Grapefruit. Wichtig ist jedoch, den Saft der Frucht frisch zu pressen und zeitnah zu trinken.

3. Grünes Blattgemüse

Heuschnupfen: grünes Blattgemüse

Das in grünem Blattgemüse enthaltene Caratinoid ist ein sekundärer Pflanzenstoff, welcher allergische Symptome bekämpft. Vor allem geeignet sind hier die Gemüsesorten Grünkohl, Mangold oder Spinat. Allgemein gilt: je dunkler das Blatt, desto besser. Wichtig ist, dass du das Blattgemüse mit etwas Öl zubereitest, da ansonsten das Caratinoid von deinem Körper nicht aufgenommen werden kann.

4. Brennnessel

Heuschnupfen:  Brennnesesl

Obwohl die Brennnessel genau die Substanz, Histamin, produziert, die der Körper während einer Allergie als Reaktion produziert, ist die Brennnessel als Anti-Heuschnupfmittel nicht wegzudenken. Den positiven Einfluss auf die Linderung der Allergie hat die Pflanze dadurch, dass sie deinen Körper durch ihren eigenen Histamingehalt an die Substanz gewöhnt – im Prinzip wie eine kleine Impfung. Du kannst Brennnessel gut in deinen Smoothie integrieren, als Tee trinken oder frisch als Gemüse zubereiten.

5. Holunderbeeren

Heuschnupfen:  Holunderbeeren

Das Geheimnis der Holunderbeeren ist die stärkende Wirkung für das Immunsystem. Der hohe Gehalt an Antioxidantien und Phytonährstoffen wirkt sich positiv auf Entzündungsprozesse aus. Somit können allergische Reaktionen gelindert werden. Du kannst aus Holunderbeeren eine zuckerfreie Marmelade herstellen oder frischen Holundersaft trinken.

6. Petersilie

Heuschnupfen: Petersilie

Das Kraut Petersielie sorgt dafür, dass die Ausschüttung des allergieauslösenden Histamins verhindert wird. Somit kann die allergische Reaktion kontrolliert werden. Petersilie kannst du gut in Suppen, Salaten oder Smoothies verwenden.


7. Thymian

Heuschnupfen: Thymian

Das Kraut eignet sich nicht nur gut zum Würzen von Gerichten, sondern gilt auch als Schleimlöser. Die Wirkung kommt dadurch zustande, dass Thymian die Schleimproduktion lindert. Die volle Wirkung erhältst du, wenn du dir frischen Thymiantee zubereitest.



8. Zwiebeln und Knoblauch

Heuschnupfen: Knoblauch

Die Wunderwaffe heißt hier Quercetin. Der Pflanzenstoff wirkt gegen die bei allergischen Reaktionen gebildete Substanz Histamin. Dadurch werden die Symptome geschwächt.



Wir hoffen, du kommst mit diesen Lebensmittel-Tipps schnupffrei und ohne tränende Augen durch den Frühling. Hier findest du noch weitere Tipps, wie du gesund durch den Frühling kommst.



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