Kurkuma – das pflanzliche Wundermittel

Kurkuma

Jedem Getränk und jeder Speise verleiht die Wurzel eine ganz besonders intensive gelblich-orange Farbe. Die Rede ist von Kurkuma. Wie gesund das Gewürz tatsächlich ist und wie vielseitig du es in der Küche einsetzten kannst, erfährst du in diesem Artikel. Besonders lecker ist ein Kurkuma Latte. Als Abwechslung zum all bekannten Cafe Latte überzeugt er uns nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich.

Was ist Kurkuma?

Kurkuma, indischer Safran oder auch Gelbwurz, ist eine Pflanzenart und gehört zu den Ingwergewächsen. Die Pflanze wird vor allem in Südasien, Indien und Südamerika angebaut. Bekannt ist Kurkuma vor allem als Gewürz und Heilmittel. Lange war Kurkuma in unseren Köpfen nur ein Bestandteil von Currygewürzen, doch mittlerweile findet das Gewürz bei uns auch außerhalb des Currys immer öfter Verwendung. Vor allem durch seine gesundheitsfördernden Eigenschaften erfreut sich die Kurkumawurzel immer größerer Beliebtheit. In der ayurvedischen Medizin wird die Gelbwurz bereits seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt und gilt als eines der ältesten bekannten Heilmittel. Grund dafür ist der Inhaltsstoff Curcumin, welcher übrigens auch für die gelbe Farbe verantworlich ist.

Der Name Kurkuma kommt aus dem altindischen und geht auf den Begriff „kunkuman“ zurück, der auf die safrangelbe Farbe des Wurzelstocks anspielt.

Kaufen kannst du Kurkuma als frische Wurzel, als Pulver oder in Form von Kapseln oder Tabletten. Du findest es in vielen Apotheken, Drogerien, Supermärkten oder auch online.

So gesund ist Kurkuma

Der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin

Der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin wirkt stark entzündungshemmend und wird deshalb zur Vorbeugung und Behandlung von unterschiedlichsten Krankheiten eingesetzt. Es besitzt eine enorme antioxidative Wirkung und regt auch die Aktivität von körpereigenen Antioxidantien an. Freie Radikale können dadurch effektiv bekämpft werden. Auch Verdauungsbeschwerden können durch Curcumin behandelt werden. Die Fettverdauung in Magen und Darm wird angeregt und Völlegefühl und Blähungen können gelindert werden. Des Weiteren wird gesagt, Curcumin wirke antimutagen, cholesterinsenkend und hätte positive Auswirkungen auf das Immunsystem und auf die Senkung des Risikos von Gehirn- und Herzerkrankungen sowie Krebserkrankungen. Auch in der Kosmetik und in Beautyprodukten findet Kurkuma immer mehr Anwendung. Unter anderem hilft Kurkuma bei brüchigen Nägeln, verunreinigte Haut und Akne oder sprödes Haar. Ein echtes Allroundtalent also. Ein toller Nebeneffekt ist zudem, dass du Kurkuma nicht überdosieren kannst. Das heißt: du kannst so viel davon zu dir nehmen, wie du willst, und profitierst ausschließlich davon.

Ätherische Öle

In Kurkuma auch enthalten sind ätherische Öle. Diese wirken antioxidativ, antimikrobielle und antiviral. Die Öle sind zwar weniger aktiv im Vergleich zu Curcumin, aber mindestens so essenziell zur gesundheitsfördernden Wirkung. Außerdem unterstützen sie zusätzlich die Aufnahme des Curcumin in den Organismus und verstärken deren heilende Wirkung.

Vitamine und Mineralstoffe

Kurkuma zählt auch als wertvolle Vitamin- und Mineralstoffquelle. So ist Eisen, Magnesium, Mangan, Vitamin B6 und Kuper darin enthalten. Aus diesem Grund solltest du die gelbe Wurzel definitiv öfter verwenden.

Kurkuma: Wurzel

Was sollte ich bei der Einnahme beachten?

Curcumin ist nicht wasserlöslich und kann somit eher schwer vom Körper aufgenommen werden. Zudem bleibt es nicht von langer Dauer in der Blutbahn. Daher sind einige Dinge zu beachten, um den Wirkstoff aufnehmen zu können.

Grundsätzlich sollte man etwa bis zu 3 Gramm Kurkuma am Tag zu sich zu nehmen, um ein wirkungsvolles Ergebnis zu bekommen. Da Kurkuma in größeren Mengen jedoch eher bitter schmeckt, sollte man die Dosis über den Tag verteilen. Curcumin ist nicht hitzeempfindlich, daher passt es auch wunderbar in heiße Speisen. Ob  in das morgendliche Porridge, mittags in die Gemüsepfanne, nachmittags als Latte oder abends in das Salatdressing – es gibt viele Möglichkeiten, das gelbe Pulver unterzumischen. Auch wir sind großer Fan von Kurkuma. Du findest es als Gewürz bei uns zum Beispiel im Gericht indische Linsen Suppe.

Auch in Verbindung mit anderen Gewürzen gilt Kurkuma als sehr gesund. Das liegt daran, dass sich die enthaltenen Wirkstoffe in den Mischungen gegenseitig unterstützen. Besonders empfohlen wird hier die Zusammenstellung mit Pfeffer. Grund dafür ist das im Pfeffer enthaltene Piperin. Das führt dazu, dass das Curcumin besser vom Körper aufgenommen werden kann. Als Kapseln findest du die Zusammenstellung unter den Begriff Curcuperin.

Zusammenfassung: Kurkuma

Unserer Meinung nach kann Kurkuma definitiv als neues Superfood bezeichnet werden. Die Pflanze kann vielseitig in der Küche eingesetzt werden und wirkt sich dabei gleichzeitig positiv auf die Gesundheit aus. Kurkuma ist ein Krankheitsvorbeuger und Gesundmacher.

Wir haben Kurkuma zur Abwechslung zu unseren Ingwer-Shots zugegeben. Probier es aus!




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