Mais: im Feld

Mais – offiziell ein Getreide, aber nahrhaft wie ein Gemüse

Gehört Mais zu den Getreidesorten oder ist es ein Gemüse? Tatsächlich gehören die gelben Körner zu den Sommergetreidesorten und zählen damit offiziell nicht als Gemüse. Weitere Informationen, die du noch nicht über Mais wusstest, findest du in diesem Beitrag.

Herkunft und Verwendung von Mais

Ursprünglich kommen die Körner aus Mexiko, wo diese bereits vor 5000 Jahren angebaut wurden. Die Mayas und Azteken nutzten damals bereits die nahrhaften Eigenschaften des Getreides. Zuerst als Futtermittel für Tiere, nachher auch zur Herstellung von Mehl und Brot zum eigenen Verzehr. Die Körner können aber auch als „Energiemais“ als nachwachsender Rohstoff zur Herstellung von Biogas verwendet werden. Zudem ist der Einsatz von der aus Mais gewonnen Stärke für die Herstellung biobasierter Kunststoffe von wirtschaftlicher Bedeutung. Somit ist das Korn nicht nur für die Lebensmittelindustrie von Relevanz, sondern auch für die Wirtschaft.

Das gelbe Getreide, das wir in Deutschland in den Supermärkten kaufen können, stammt zumeist aus Spanien, Südfrankreich oder Italien. In Deutschland ist es schlichtweg zu kalt, um Zuckermais ernten zu können. Die Temperatur reicht lediglich zur Zucht von Futtermais aus. Den zum Verzehr geeigneten Mais nennt man auch Zuckermais oder Gemüsemais.

Wer bei Mais bisher nur an gelbe Körner gedacht hatte, liegt falsch. Mittlerweile werden auch Sorten gezüchtet, die rot, blau oder schwarz sind. Diese unterscheiden sich im Geschmack (Süße) und ihrer Verwendung (frisch oder gemahlen als Mehl). Die farbenfrohen Varianten stammen zumeist aus Süd- und Lateinamerika.

Mais: Farbenvariation

Ist Mais gesund?

Nicht ohne Grund zählt Mais seit Jahrhunderten als wichtiges Nahrungsmittel. Die Annahme, Mais sei ein Gemüse, ist gerechtfertigt, da das Fake-Gemüse eine ausgewogene Zusammensetzung an Eiweiß, ungesättigten Fettsäuren und Kohlenhydraten hat. Auf 100g enthalten die Körner 3g Eiweiß, 1.2g Fett und 15.8g Kohlenhydrate. Sowohl Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen als auch Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C sind enthalten. Auch im Fake-Gemüse zu finden sind essentielle Aminosäuren wie Leucin, Valin und Phenylalanin. Dieses ganze Paket versorgt deinen Körper ideal in jeder Hinsicht: enthaltenes Magnesium sorgt für ein intaktes Nervensystem und gut funktionierende Muskeln. Für einen ausgeglichen Blutdruck und die Regulation des Wasserhaushalts dient Kalium. Nicht zu vergessen ist auch, dass weder frischer Mais noch daraus hergestellte Produkte Gluten enthalten. Deshalb ist das Getreide auch für Kleinkinder sowie Personen mit Glutenunverträglichkeit geeignet. Die verschiedenen B-Vitamine unterstützen die Regelung des Hormonspiegels und des Stoffwechsels. Außerdem enthalten 100g Mais gerade einmal 86 Kalorien.

Kochen mit Mais

Zunächst gilt für den Geschmack: je länger der Maiskolben liegt, desto mehr Zucker wandelt sich in nahrhafte Stärke um. Direkt nach der Maisernte schmeckt dieser also süßer. Je nach geschmacklicher Vorliebe kann der Maiskolben direkt verarbeitet werden oder etwas im Kühlschrank gelagert werden. Tiefgefrorene Maiskörner oder Körner aus der Konserve schmecken tendenziell süßer.

Egal ob du die Körner für Popcorn oder Maiskeimöl, den Maisgrieß (sogenannter Polenta) für Brei, Maismehl für Brot, Maiskörner aus der Konserve für einen Salat oder einen Maiskolben gegrillt als Beilage zum Grillen verwendest. Das Getreide ist vielseitig einsetzbar und auch in großen Portionen gesund und nährstoffliefernd.

Aus allen genannten positiv-wirkenden Gründen verwenden wir in unseren Gerichten auch das Fake-Gemüse. Bestelle bei uns und probiere unseren Power Salat, Avocado Wrap oder Avocado Caesar Salat mit Mais.

Mais: Detailansicht

 

 

 



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