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Oliven: das gesunde Nährstoffpaket für deine Gesundheit

Im Urlaub in Italien oder Spanien genießt man gerne einmal frische Oliven vom Markt. Warum jedoch nicht auch zuhause? Egal ob als Snack oder in dein Gericht integriert. Wir erklären dir, warum du die tolle Frucht öfter mit einplanen solltest.

Überblick und Warenkunde

Oliven sind die einsteinigen Steinfrüchte des Olivenbaums (oft auch Ölbaum genannt). Die Steinfrucht hat eine ellipsen- bis rundähnliche Form. Der harte Kern (der Samen) ist dabei von dem Fruchtfleisch umgeben. Je nach Sorte können sich die Steinfrüchte in ihrer Größe unterscheiden. Abhängig vom Reifungsgrad haben sie unterschiedliche Farben: unreif geerntete Oliven sind grün, reif geerntete sind schwarz. Bräunliche Oliven liegen zwischen diesen beiden Reifungsgraden.

Oliven: Farben

Die Heimat des Olivenbaums liegt im mediterranen Raum, in Südafrika und im Nahen Osten. Von dort aus wird beinahe 90% der Olivenernte für die Herstellung von Olivenöl verwendet. Ebenso kann man Oliven aber auch eingelegt und sogar gefüllt im Supermarkt erhalten. Aber wusstest du, dass diese rohen Oliven vorher bearbeitet werden? Roh könnte man die Steinfrücht nämlich nicht genießen – sie würden sehr bitter schmecken. Deshalb legt man sie nach der mühsamen Ernte, die bis heute per Hand erfolgt, in Salzlake ein. Varianten, die Oliven in Öl oder Essig einzulegen, sind ebenso verbreitet.

Geschmacklich unterscheiden sich die unterschiedlichen Sorten nur gering. Die grünen Sorten schmecken meist etwas milder und säuerlich-pikant, während die dunkleren Olivensorten einen sehr herzhaften Geschmack haben.

Gesunde Inhaltsstoffe von Oliven

In Spanien wird empfohlen, täglich sieben Oliven zu essen – und das nicht ohne Grund, denn die kleinen Steinfrüchte enthalten wertvolle Nährstoffe und eine äußert positive Auswirkung auf deine Gesundheit.

Fettsäuren

Oliven sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Denn satte 75% des enthaltenen Fetts sind einfach ungesättigte Fettsäuren – ganz konkret die sogenannte Ölsäure. Die Fettsäure hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit. So wirkt sie entzündungshemmend und reduziert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Übrigens: die schwarzen Oliven enthalten einen größeren Fettanteil als die grünen.

Antioxidantien

Die Steinfrüchte enthalten viele Antioxidantien, sogenannte Polyphenole. Einerseits ist dieser Inhaltsstoff für den leicht bitteren Geschmack verantwortlich, aber andererseits verhilft dieser im Körper freie Radikale zu bekämpfen und unterstützt somit die Zellerhaltung.

Cholesterinspiegel

Durch einen regelmäßigen Olivenkonsum kann der Cholesterinspiegel gesenkt werden. Der Verzehr kann somit eine Arteriosklerose (Verstopfung der Arterien) vermeiden als auch das Risiko für Hyptonie (Bluthochdruck) senken.

Kaum Kohlenhydrate

Die Olivenfrucht gilt als wahres Low-Carb-Lebensmittel. Mit gerade einmal 3g Kohlenhydrate pro 100g bei grünen und 4,9g bei schwarzen Früchten eignet sich diese ideal für einen Diätplan. Die unterschiedlichen Werte sind auf die Reifestadien zurückzuführen.

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe

Die Olive als gesundes Nährstoffpaket liefert dir reichlich wichtige Vitalstoffe. Die Früchte sind reich an Phosphor, Calcium, Natrium, Eisen, Zink und Magnesium. Ebenso sind auch viele Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin E, Vitamin C, Folsäure und Provitamin A enthalten. Nicht zu vergessen sind die Polyphenole mit ihrer besonderen Wirkung, wie bereits zuvor erläutert.

Kalorien

Je nach Olivensorte kann der Kaloriengehalt von 130 bis zu 350 Kalorien schwanken. Demnach gilt: halte dich an die spanische Zufuhrempfehlung beziehungsweise habe deinen Konsum im Blick.

Oliven: Strauch

Tipps für den Verzehr

Aufgrund des niedrigen Rauchpunkts von Olivenöl solltest du dieses nicht zu stark erhitzen. Außerdem zerstört eine zu hohe Temperatur die wertvollen Antioxidantien. Zum Anbraten raten wir dir deshalb, besser Rapsöl zu verwenden. In einem Salat aber passt Olivenöl sehr gut. Ebenso solltest du die geschnipselten Oliven für dein Gericht erst zum Schluss hinzugeben.

Wichtig ist auch, beim Kauf von Olivenöl auf die Verarbeitung zu achten. Am besten wählst du kalt gepresstes natives Olivenöl. Bei dieser Verarbeitungsvariante wird nämlich keinerlei Hitze zugeführt, wodurch wertvolle Inhaltsstoffe nicht verloren gehen können. Raffiniertes Olivenöl solltest du vermeiden, da bei dieser Methode bei der Verarbeitung Hitze zugeführt wird und auch Stoffe hinzugegeben werden dürfen.

„fun-fact“: Ach ja und weil Oliven an einem langlebigen Baum wachsen, gehören diese übrigens zum Obst.

Beautytipp: Olivenöl tut auch der Haut gut: In Kombination mit Salz hast du ein perfektes Gesichtspeeling. Oliven-Creme spendet deiner Haut viel Feuchtigkeit und reduziert die Faltenbildung.

 

Wir wollen aufgrund der tollen Nährstoffe nicht auf die Steinfrucht verzichten. In unserem leckeren griechischen Salat kombinieren wir die Steinfrucht mit Hirtenkäse, getrockneten Tomaten und knackigem Paprika. Oder möchtest du lieber etwas warmes? Dann probiere unsere Zucchini Pfanne auf italienische Art mit Parmesan.



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