Für Superfoods muss man nicht unbedingt in die Ferne schweifen

Superfoods

Einige Lebensmittel haben es wirklich in sich. Die sogenannten Superfoods haben zahlreiche positive Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit. Schon wenn man über sie liest, fühlt man sich fitter. Die von Experten versprochenen Wirkungen hören sich phänomenal an. Wir, hier in Deutschland und Umgebung können uns glücklich schätzen, denn viele Superfoods gedeihen auf unseren heimischen Äckern. So landen sie frisch auf unseren Tellern und enthalten noch ihre geballte Vitaminkraft. Zudem sind sie kostengünstig und ohne Umwege zu erhalten.

Momentan, Mitte August, haben zum Beispiel Blaubeeren, Johannisbeeren und Himbeeren Saison. Es ist wissenschaftlich erwiesen das Blauebeeren Ablagerungen in den Blutgefäßen vorbeugen und diese verringern können. Johannisbeeren, besonders schwarze, stecken voll mit Vitamin C. Schon eine Hand voll der schwarzen Beeren deckt den täglichen Vitamin C Bedarf. Himbeeren enthalten nicht nur sekundäre Pflanzenstoffe, zahlreiche Vitamine und Kalzium, sie haben zudem einen enorm hohen Eisengehalt. So helfen die süßen Früchtchen bei der Blutbildung. Durch das enthaltene Vitamin C kann der Körper das Eisen außerdem besonders einfach aufnehmen.

Bei all dem frischen Gemüse das im Sommer in Deutschland wächst, können wir uns gar nicht entscheiden, welches das Liebste ist. Brokkoli, Chicorée oder Erbsen, gesund sind sie alle! Fest steht aber das MangoldRomana Salat und Spinat ganz oben bei den Superfoods mitmischen. Mangold ist reich an Mineralstoffen, Vitamin C und Vitamin A. Zudem überzeugt er mit einem hohen Gehalt an Kalium und Kalzium. Romana Salat ist kalorienarm und enthält trotzdem mehr Vitamine und Mineralstoffe als die meisten Salate. Auch wenn Spinat nicht so einen hohen Eisen Gehalt aufweist, wie einst angenommen, ist er dennoch ein absolutes Supergemüse. Sekundäre Pflanzenstoffe im Spinat stärken unser Herz-Kreislauf System und beugen einzelnen Krebsarten vor. Spinat enthält zudem zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Besonders reichlich sind Kalium, Kalzium und Magnesium enthalten. Gerichte mit viel Spinat sind also kalorienarm, laden die Kraftreserven des Körpers aber trotzdem wieder auf.

Auch zu Chiasamen (die ursprünglich aus Südamerika stammen) haben wir eine regionale Alternative: Leinsamen. Leinsamen bestehen hauptsächlich aus Eiweiß (ca. 25%), aus Ballastastoffen (ca.25%) und Omega 3 Fettsäuren. Doch nicht nur das macht die Samen so außerordentlich gesund. Die Samen wirken im Darm als Quellmittel, haben somit einen verdauungsfördernden Effekt und machen lange satt. Leinsamen gibt es in ihrer ganzen Form oder als geschrotete Version zu kaufen. In der geschroteten Version ist es für den Körper besonders einfach die Nährstoffe aufzunehmen. Wer beim Backen auf Eier verzichten möchte oder sich vegan ernährt, kann Leinsamen zudem als Ei Ersatz (Flax Egg)  verwenden.

Also, unsere heimischen Alternativen für exotische Superfoods, sind nicht nur genauso lecker, sondern auch mindestens genauso gesund!



Ähnliche Beiträge


Kommentar abgeben