Saftiger Low Carb Apfelkuchen

Apfelkuchen

Zu besonderen Anlässen, als Nachtisch oder als Beilage zu Tee und Kaffee – Apfelkuchen passt einfach zu jeder Gelegenheit. Außerdem sind Äpfel eine der wenigen Obstsorten, die fast das ganze Jahr regional zu kaufen sind. Deshalb haben wir nun selbst einen Apfelkuchen gezaubert, der super lecker, saftig und frisch schmeckt. Und das beste: Er enthält kaum Kohlenhydrate und ist somit auch in der Low-Carb-Küche gern gesehen.

Low Carb – was bedeutet das eigentlich?

In einer Low-Carb-Ernährung wird die tägliche Kohlenhydratzufuhr drastisch gesenkt. Das hat die Folge, dass der Körper seine Energie nicht mehr aus den Kohlenhydraten zieht, sondern aus den Fettreserven. Die Fettpolster werden damit direkt angegriffen und unser Körper verliert an Fettanteil und somit auch an Gewicht. Alle wichtigen Infos zu der Low-Carb-Ernährung und für wen sie geeignet ist, erfährst du hier!

Unser Kuchen vs. herkömmlicher Apfelkuchen

Herkömmlicher Apfelkuchen enthält oft eine große Menge raffinierten Zucker. Dieser ist jedoch alles andere als gut für unseren Körper und zusätzlich gar nichts für eine Low-Carb-Ernährung. Raffinierter Zucker fördert Karies, Übergewicht und viele andere Krankheiten. Die Zuckeralternative Xylit besitzt hingegen die gleiche Süßkraft, hat dafür aber weniger Kalorien, wirkt kariesreduzierend und entzündungshemmend. Zwar enthält Xylit bis zu 99 g Kohlenhydrate pro 100 g, jedoch handelt es sich hier zu 100% um Zuckeralkohole, welche nicht als Kohlenhydrate verstoffwechselt werden können. Der Blutzuckerspiegel wird damit kaum angehoben – perfekt für unseren Low-Carb-Kuchen.

Außerdem verzichten wir auf Weizenmehl und greifen stattdessen zu Mandeln. Gemahlene Mandeln besitzen etwa 7 g Kohlenhydrate auf 100 g. Weizenmehl jedoch ganze 70-80 g. Weizenmehl wird oft wegen seiner guten Backeigenschaften verwendet. Es gilt jedoch als wahrer Dickmacher, der verschiedenste Beschwerden wie beispielsweise Hautprobleme oder Migräne auslösen kann. Wertvolle Nährstoffe sind durch die Verarbeitung des Korns kaum enthalten. Mandeln hingegen sind reich an ungesättigten Fettsäuren, den Vitaminen E und B und vielen Mineralstoffen wie beispielsweise Magnesium, Kupfer und Calcium. Die Mandeln wirken somit zellschützend, unterstützen Nerven und Herz und den Energiestoffwechsel. Als basisches Lebensmittel wirken sie sich positiv auf einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt aus. Gemahlene Mandeln sind somit der perfekte Mehlersatz für unseren Kuchen.

Apfelkuchen

Alles was du für den Kuchen brauchst:

  • 4 saure Äpfel
  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 4 Eier
  • ½ Päckchen Weinstein Backpulver
  • 4 EL Xylit
  • ½ TL Zimt
  • 50 g gehackte Nüsse nach Wahl (Mix, Walnüsse, Haselnüsse o.ä.)
  • 3 EL natives Kokosöl

Und so geht’s:

  1. Alle Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Die Äpfel mit allen anderen Zutaten gut vermengen und in eine eckige Springform (20×30 cm) füllen.
  3. Bei 170°C Umluft für etwa 30-35 Minuten backen lassen.

Kleiner Tipp: Mit etwas frischem Naturjoghurt schmeckt der Apfelkuchen besonders gut!

Auf den Geschmack von süßem, leckerem Gebäck gekommen? Dann probiere doch mal unseren fruchtigen Himbeer-Chia-Streuselkuchen oder den frischen Erdbeerkuchen – leckere Rezepte ohne raffinierten Zucker und ohne Weizenmehl. Weitere Low-Carb-Rezepte findest du in unserem Blogartikel zum leichten Low-Carb-Brot und zu schnellen Low-Carb-Snacks für zwischendurch.



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