Spargel – kalorienarme Vitaminbombe

Endlich ist die Spargelsaison wieder in vollem Gange! Spargel ist eine der beliebtesten Gemüsesorten von uns Deutschen und wird besonders geschätzt, weil das Stangengemüse regional nur über einen kurzen Zeitraum erhältlich ist. Dieses Angebot nutzen wir selbstverständlich! Aber nimmt man grünen oder weißen Spargel? Kocht man die Stangen oder gart man sie im Ofen?

Gesundheitswunder Spargel

Zuallererst hat Spargel neben des tollen Geschmacks auch hervorragende gesundheitliche Wirkungen. Er wirkt harntreibend und kann Nierensteine verhindern oder bereits bestehende auflösen. Außerdem erhöht Spargel den körpereigenen Glutathionsspiegel. Glutathion ist ein körpereigenes Antioxidans, das Krebszellen wirksam bekämpft und dem positive Effekte bei einer Alzheimer Erkrankung zugeschrieben werden. Das Antioxidans unterstützt die Leber außerdem bei Entgiftungsaktivitäten, dadurch verlaufen Heilungsprozesse schneller und auch der Kater am Morgen kann durch Spargelverzehr schneller überwunden werden.

Unterschied zwischen grünem und weißen Spargel

Grüner und weißer Spargel unterscheiden sich vor allem in der Anbaumethode. Während die weißen Stangen unter der Erde wachsen und vor dem ersten Kontakt zum Sonnenlicht gestochen werden, wachsen die grünen Stangen über der Erde. Durch den Kontakt zum Sonnenlicht bildet die Pflanze den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, wodurch die grüne Farbe entsteht. Außerdem schmecken die grünen Stangen herzhafter, enthalten mehr Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe. Dir schmeckt weißer Spargel besser? Keine Sorge, auch diese Sorte ist sehr gesund. Grüner und weißer Spargel haben pro 100 Gramm jeweils nur 18 Kalorien und bestehen zu knapp 95 Prozent aus Wasser. Somit ist das gemüse sehr kalorienarm und liefert trotzdem viele wichtigen Mineral- und Nährstoffe.
Letztendlich bleibt die Entscheidung, ob man zu grünem oder weißem Spargel greift, also eine Geschmacksfrage. Die grünen Stangen haben einen würzigen, nussigen Eigengeschmack und passen hervorragend zu mediterranen Gerichten. Die weißen Stangen sind eher mild im Geschmack.  

Spargel gesund

 

Kochen, braten oder im Ofen garen?

Auch in der Zubereitung unterscheiden sich die beiden Sorten. Die grünen Stangen wachsen schneller und haben daher eine dünnere Schale, welche du mitessen kannst. Lediglich das untere Drittel musst du entfernen, da es zu holzig zum Essen ist. Die weißen Stangen haben eine dicke Schale, die du gründlich schälen musst. Auch in der Zubereitungsart muss man Unterschiede beachten. Generell kommt es auch hier wieder auf den eigenen Geschmack an, ob man die Stangen lieber al dente oder butterweich genießt.

Beim Kochen des kalorienarmen Gemüses im Kochtopf sollte man so viel Wasser nehmen, dass die dünnen Stangen gerade so bedeckt sind und eine Prise Salz und Zucker dazu geben. Dadurch wird das Auslaugen der wichtigen Mineralstoffe gemindert. Weißen Spargel musst du je nach Vorliebe 10-20 Minuten kochen, grüner Spargel braucht 12 Minuten. Das saisonale Gemüse lässt sich auch hervorragend in der Pfanne zubereiten, da durch das schonende Garen die Vitamine und Mineralstoffe größtenteils erhalten bleiben. Die Stangen kann man in ein wenig Öl anbraten, wodurch leckere Röstaromen entstehen oder in ein wenig Wasser andünsten. Die weißen Stangen benötigen 10 Minuten in der Pfanne, die grünen sind in 5-8 Minuten gar. Im Ofen lassen sich die zarten Aromen des Spargels besonders gut erhalten. Grüner Spargel benötigt 30 Minuten, weißer Spargel 45.
Klassisch isst man weißen Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise. Wir haben uns für zwei gesündere und frischere Gerichte entschieden, die ganz einfach zubereitet sind. Die leckeren Rezepte zum Spargel-Erdbeer-Salat und Grünem Spargel aus dem Ofen findest du hier. 

Wenn du mehr über Gemüse erfahren willst, welches in der Spargel-Saison ebenfalls frisch erhältlich ist, lese unseren Blogpost über Gemüse und Obst im Frühling.

 




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