Der Hype um die Superfoods – Die Top 10 Superfoods Liste

Superfoods Liste

Der Begriff Superfoods ist Anfang 2000 entstanden. Innerhalb des letzen Jahres hat sich der Begriff  in Deutschland etabliert. Über Superfoods wird auf zahlreichen Ernährungsblogs und in Lebensmittelzeitungen berichtet. Dabei gibt es für den englischen Begriff gar keine offizielle oder fachliche Definition. Lebensmittel mit einer sehr hohen Nährstoffdichte, wie zum Beispiel Chia Samen, verdienen den Titel auf alle Fälle. Superfoods sind möglichst naturbelassen und nicht weiterverarbeitet. Zudem haben unterschiedliche Lebensmittel positive Auswirkungen auf den Heilungsprozess bestimmter Krankheiten. Andere stärken das Immunsystem. Daher werden einige Superfoods sogar wie Medizin verwendet. Tatsächlich können sie antioxidativ und entzündungshemmend wirken, sowie bei regelmäßigem Verzehr vielen Krankheiten vorbeugen.

Das Gute an dem Hype um die Superfoods ist, dass er gesunde Lebensmittel wieder in den Fokus der Gesellschaft rückt. Superfoods sind Gemüse, Obst, Nüsse oder Samen die in der heutigen, alltäglichen Ernährung leider nur noch sehr selten Platz finden. Bei Nudelgerichten, Pizza und Co. bleiben Gemüse und Obst viel zu oft auf der Strecke. Um wirklich positive Auswirkungen auf die Gesundheit zu erzielen, sollte man möglichst viele verschiedene Superfoods täglich zu sich nehmen. Vielseitigkeit und Menge spielen hier eine große Rolle. Bei Superfoods gilt im Allgemeinen „viel hilft auch viel“.

Was richtige Superfoods ausmacht

– ein echtes Superfood liefert dir eine große Menge bestimmter Nähr-, Wirk- und Vitalstoffe

– ein gutes Superfood ist möglichst naturbelassen

– ein Superfood muss nicht immer teuer sein

– ein echtes Superfood kann, muss aber nicht, aus weit entfernten (tropischen) Regionen kommen. Beispielweise findet man Sauerkraut, Brokkoli, Löwenzahn oder Brennnessel direkt vor der eigenen Haustür.

Top 5 Superfoods Liste

Wir haben hier für euch unsere Top 10 Superfoods Liste inklusive ihrer Wirkungen zusammengestellt:

1.Chia Samen: Chia Samen kommen ursprünglich aus Latein Amerika, es gibt sowohl helle als auch dunkle Chia Samen, jedoch unterscheiden sie sich nur durch ihre Farbe. Chia Samen kann man zu einem Pudding zubereiten, auf das Müsli streuen, zum Backen verwenden oder in Smoothies integrieren und Gerichte wie Salate damit verfeinern. Chia Samen haben 5x mehr Kalzium als Milch, und enthalten viel Eisen, Kalium und Vitamin E. Sie sind außerdem bekannt für ihren hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffen. Dadurch das die kleinen Samen viel Flüssigkeit aufnehmen können, werden sie im Bauch größer und sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl. Gleiches gilt für Leinsamen.

2. Linsen: Ursprünglich kommen Linsen aus Vorderasien, werden heute jedoch in vielen Ländern angebaut. Linsen sind ein super Lieferant für Eiweiße, sie sind die Hülsenfrucht mit den meisten Eiweißen. Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen sättigen Linsen für einen langen Zeitraum und senken den Blutzuckerspiegel zudem enthalten Linsen so gut wie keine Fette, die sich negativ auf die Funktion des Herz-Kreislaufsystem auswirken können.

3. Zimt: Zimt kann man vielseitig verwenden, nicht nur in Getränken wie zum Beispiel Kaffee und Kakao, sondern auch in Müslis und auf Joghurt. Viele werden überrascht sein das Zimt außerdem Teil vieler Gewürzmischungen ist und so auch herzhafte Soßen und Gerichte verfeinert. Zimt ist ein super Lieferant für Mangan, Ballaststoffe und Kalzium. Es kontrolliert den Blutzucker- und Cholesterin Spiegel und stimuliert den Appetit. Zimt enthält viele Antioxidantien die zum einen entzündungshemmend wirken und zum anderen gegen die Zellalterung und Zellzerstörung. Wirken außerdem hilft Zimt bei der Verdauung und fördert die Durchblutung.

4. BrokkoliBrokkoli weist fantastische Vitamin C und A werte auf. Besonders ist die krebsbekämpfende Wirkung des Brokkolis. Präventiv schützt der Verzehr von genügend Brokkoli vor eineigen Krebsarten wie Brust-, Darm- und Prostata Krebs. Für ein Gemüse hat es ungewöhnlich hohe Werte an Calcium. Dies ist wichtig für die Gesundheit der Knochen und Zähne. Dadurch wirkt Brokkoli auch präventiv gegen Knochenschwund im Alter. Gerade für Vegetarier und Veganer ist es wichtig, denn Calcium kommt sonst primär in Fleisch und Milchprodukten vor. Brokkoli gehört zu den Kohlgemüsen. Ebenso als Superfood bezeichnet werden Blumenkohl, Weisskohl, Rotkohl, Rosenkohl und Grünkohl.

5. Süßkartoffeln: Die extrem hohen Werte an Carotinoiden und Anthocyanen geben der Süßkartoffel eine hochgradig antioxidative Wirkung. Dazu kommt ein hoher gehalt an „gesunden“ langettigen kohlenhydraten, sowie vielen Ballaststoffen, welche sich positiv auf die Darmgesundheit auswirken. Die sehr hohen Werte an Kalium in Süßkartoffeln sind wichtig für die Prävention von Herzinfakten und Schlaganfällen, darüber hinaus sorgt Kalium für einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt, was den Blutdruck stabilisiert. Mit Magnesium wirken sie außerdem Muskelkrämpfen und Muskelkater entgegen.

6. Grünes Blattgemüse: Hierzu zählen Wildpflanzen wie Löwenzahn und Brennnessel ebenso wie Kulturgemüse wie Salate, Sellerieblätter oder Spinat. Die grünen Gartenkräuter (Beispiel: Petersilie, Basilikum, Melisse) darf man auch nicht vergessen. Grünes Blattgemüse ist unsere Urnahrung und wurde bereits von Menschen vor langer Zeit in großen Mengen verzehrt. Die nennenswerten Gehalte an sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen, Mineralien und Chloropyll machen das Gemüse so wertvoll.

7. Sauerkraut: Das fermentierte Kraut bringt eine Menge probiotische Kulturen mit sich. Diese Probiotika haben positive Auswirkungen auf den Darm und somit auf die Verdauung, indem diese den Aufbau einer gesunden Darmflora fördern. Achte beim Kauf darauf, nicht pasteurisiertes Sauerkraut in Beuteln oder im Glas zu kaufen. Dieses hat keine positiven Auswirkungen auf die Gesundheit. Esse lieber rohes Sauerkraut.

8. Ingwer: Ingwer darf in keinem Getränk fehlen – als Tee, in den Smoothie, als infused water oder in den Proteinshake. Die Knolle wirkt schmerzlindernd und kann deshalb gegen Kopf- oder Muskelschmerzen helfen.  Außerdem wirkt Ingwer entzündungshemmend und kann die Fettverbrennung ankurbeln. Probiere unsere Ingwer-Shots aus!

9. Rote Bete: Die Knolle tut dem Herz und dem Kreislauf gut. Der große Vorteil ist, dass das Gemüse heimisch ist und demnach gut in unserer Region erhältlich ist. Außerdem wirkt die Bete entzündungshemmend und soll durch den hohen Nitrat-Gehalt sogar die Tendenz zur Blutgerinnung mindern.

10. Nüsse: Alle Sorten an Nüsse sind sehr gesund. Sie beinhalten sehr gesunde Fettsäuren und wertvolle pflanzliche Proteine. Abhängig von der Nusssorte variiert etwas die Makronährstoffzusammensetzung. Generell enthalten Nüsse aber die wichtigen essentiellen ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht selber herstellen kann. Mehr dazu in unserem Nuss-Beitrag

Superfoods Liste: Gemüse



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