Veganes 3-Gänge Weihnachtsmenü

Du willst dieses Jahr zu Weihnachten auf tierische Produkte verzichten und musst vielleicht gleichzeitig auch Fleischliebhaber von deinen veganen Kochkünsten überzeugen?

Das ist gar nicht so einfach, aber wir haben für Dich das ultimative Weihnachtsmenü zusammengestellt, mit denen Du garantiert alle Gäste begeistern kannst!

Alle Rezepte wurden außerdem größtenteils mit regionalen Lebensmitteln zubereitet, wodurch eine hohe Qualität, Frische und geringere Umweltbelastung garantiert wird.

 

Vorspeise – Rote-Bete-Carpaccio mit Birnen, Feldsalat und Walnüssen

Als Vorspeise gibt es dieses leckere und einfache Carpaccio aus der roten Powerknolle. Die Rote Bete liefert Vitamin A, C, B und viele wichtige Mineralien, wie beispielsweise Jod, Kalzium und Eisen. Außerdem führt ein hoher Konsum der Wunderknolle zur besseren Bildung von Mitochondrien: Wir davon viel besitzt altert langsamer, verbrennt schneller Fett und ist leistungsfähiger.

Ihr herber und leicht erdiger Geschmack passt hervorragend zu den süßlichen Birnen, knackigen Walnüssen und würzigem Feldsalat.

Rezept für 4 Personen

  • 400 g Rote Bete (frisch)
  • 200 g Feldsalat
  • 150 g Birne
  • 200 g Walnüsse
  • Für das Dressing:
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Aceto Bianco
  • 2 TL Agavendicksaft
  • 2 TL Senf
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  1. Die Walnüsse grob hacken und in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten.
  2. Rote Bete 40 Minuten in kochendem Wasser garen. Anschließend abkühlen lassen, schälen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln.
  3. Birnen entkernen und würfeln. Den Feldsalat waschen, trocknen und von den Wurzeln befreien.
  4. Die Zutaten für das Dressing zusammen mischen und nach Belieben verfeinern.
  5. Die Scheiben der Roten Bete auf vier Teller jeweils leicht überlappend verteilen und mit den restlichen Zutaten anrichten. Kurz vor dem Servieren mit dem Dressing beträufeln.

 

Hauptspeise – Nussbraten mit Rotkohl und Röstkartoffeln

Als Hauptspeise haben wir einen echten Weihnachtsklassiker für Dich – Braten mit Rotkohl und Röstkartoffeln. Und alle Zutaten stecken voller wichtiger Nährstoffe für Dich! Rotkohl enthält viel Vitamin C und Kalium und wirkt außerdem entzündungshemmend. Der Nussbraten liefert Dir wertvolle ungesättigte Fettsäuren und die Kartoffel erweitern den Mineralgehalt um Magnesium, Kalzium und Phosphor. Mehr Informationen zu den wertvollen Nährstoffen erfährst Du nächste Woche auf unserem Blog.

Für den Braten:

  • 50 gr Soja-Margarine
  • 3 große Zwiebeln
  • 2 EL Vollkornmehl
  • 150 gr gehackte Cashewnüsse
  • 150 gr gemahlene Haselnüsse
  • 150 gr Vollkorn-Semmelbrösel
  • 1 EL Zitronensaft
  • 10 EL neutrales Öl (Sonnenblumen-, Raps-..)
  • 2 TL Italienische Kräuter
  • Salz, Pfeffer nach Geschmack
  • Semmelbrösel zum Panieren
  • Für den Rotkohl:
  • 1 Rotkohl
  • 2 große Zwiebeln
  • 3 EL Rapsöl
  • 500 ml Rotwein
  • 1 säuerlichen Apfel
  • 3 Kardamom
  • 1 Stange Zimt
  • 3 Nelken
  • Für die Röstkartoffeln:
  • 600 gr Drillinge
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Rosmarin
  • 1 TL Zucker
  1. Heize den Backofen auf 200°C vor.
  2. Für den Braten dünstest Du die kleingeschnittenen Zwiebeln in einem Topf in der zerlassenen Soja Margarine an, bis die Zwiebeln glasig sind. Füge dann die Kräuter und das Mehl dazu, verrühre alles gut, mische es anschließend mit ¼ Liter Wasser und lasse es einkochen.
  3. Nimm den Topf vom Herd, wenn die Masse eingedickt ist und füge alle restlichen Zutaten, bis auf das Öl, hinzu. Knete alles zu einem Teig, den Du zu einem länglichen Laib formst und in Semmelbröseln wendest.
  4. Brate den Laib nun in etwas Öl an, bis er kross geworden ist.
  5. Lege den Braten nun in einen Bräter mit Öl und bepinsel ihn zusätzlich mit etwas Öl. Der Bräter kommt nun für 45 Minuten in den Backofen.
  6. Während der Braten im Ofen ist, bereiten wir den Rotkohl zu. Halbiere dafür den Kohl und schneide ihn in dünne Streifen und hacke ihn in kleine Stücke.
  7. Brate die kleingeschnittenen Zwiebeln in einem großen Topf in Rapsöl an und lösche sie mit einem Schuss Rotwein ab.
  8. Gib den Rotkohl hinzu und lass ihn 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.
  9. Schneide nun den Apfel in kleine Stücke. Gib die Gewürze in eine Gewürztüte (alternative Teebeutel). Gib nun den Apfel, Gewürze sowie Rotwein und etwas Wasser zu dem Rotkohl und lass alles nun für 45 Minuten kochen.
  10. Lass die Kartoffeln in kochendem Salzwasser für 15 Minuten garen. Gieß die Kartoffel ab, lass sie etwas abkühlen und pelle sie, wenn sie noch warm sind.
  11. Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne und brate die Kartoffeln für etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze. Gib nun den Zucker und den Rosmarin hinzu, um die Kartoffeln leicht zu karamellisieren.
  12. Überprüfe den Braten und schmecke den Rotkohl ab. Wenn der Braten eine krosse Oberschicht hat, ist er fertig und kann in dicke Scheiben geschnitten mit dem Rotkohl und den Kartoffeln angerichtet werden.

 

Nachspeise – Panna Cotta mit Beeren

Das Panna Cotta wird schön cremig und harmoniert perfekt mit der frischen, leicht säuerlichen Beerensoße. Diese ist übrigens voller wichtiger Nährstoffe, wie beispielsweise Vitamin C, Natrium und Magnesium und wirkt entzündungshemmend sowie verdauungsfördernd.

Die Nachspeise lässt sich gut schon am Vortag vorbereiten, damit Du am Festtag nicht in Stress verfällst.

  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 ml Hafersahne
  • 20 ml Agavendicksaft
  • ½  Vanilleschote oder Bourbon-Vanille
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1-2 TL Agar-Agar
  • Für die Soße:
  • 250 gr Beeren (am besten frisch oder TK aus dem eigenen Garten)
  • 3 EL Agavendicksaft
  • ½ Vanilleschote oder Bourbon-Vanille
  • 1 EL Zitronensaft
  1. Stelle vier Dessertschalen kalt. Kratze das Mark aus der Vanilleschote. Wasche die Zitrone heiß ab, reibe die Schale ab und presse den Saft aus.
  2. Verrühre die Kokosmilch, Hafersahne, ½ Vanilleschote (oder Bourbon-Vanille), 6 TL des Zitronensafts und den Abrieb mit dem Agar-Agar und dem Agavendicksaft in einem Topf. Erhitze die Masse und lass sie aufkochen.
  3. Reduziere die Hitze und lass die Masse unter Rühren 10 Minuten weiterköcheln.
  4. Fülle die Masse in die vier Dessertschalen und stelle sie mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
  5. Für die Soße kochst Du die Beeren mit der restlichen Vanille, Agavendicksaft, Zitronensaft und etwas Wasser auf. Wenn die Masse eingekocht ist, lass sie abkühlen.
  6. Gib die Soße nun durch ein Sieb.
  7. Verteile die Soße auf die Dessertschalen und dekoriere sie optional mit einem Minzblatt und Kokoschips.

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Nachkochen!

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