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Zucchini: leichtes Gemüse für tolle Geschmackskombinationen

Die Zucchini gehört zu den meisten verkauften Gemüsesorten. Vor allem im Sommer ist das Gemüse leicht und frisch. Wusstest du, dass die Bezeichnung „Zucchini“ italienisch ist und übersetzt „kleine Kürbisse“ bedeutet? Warum dieser Name Sinn macht und wie gesund das grüne Gemüse ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Zucchini als kleiner Kürbis

Botanisch gesehen gehört Zucchini zu den Kürbisgewächsen. Das Gemüse, welches wir essen, ist die fleischige Beerenfrucht der Pflanze. Das Fruchtgemüse gibt es in den unterschiedlichsten Farben, Formen und Längen. Von eher bekanntem dunkelgrün über hellgrün bis gelblich-orange und cremefarben. Zucchinis können sehr groß werden und bis zu 5kg wiegen. Die Früchte werden allerdings bereits geerntet, wenn sie etwa 15-30cm groß sind. Ist dir schon mal aufgefallen, dass der Fruchtstiel sechskantig ist? Neben dem Geschmack ist das ein weiteres typisches Merkmal.

Saison

Die Zucchinipflanze fühlt sich bei warmen Temperaturen wohl. Deshalb erhältst du das Gemüse auch im Sommer aus heimischem Anbau – oder vielleicht sogar aus deinem eigenen Garten? Den Winter über werden deutsche Supermärkte meist aus dem Mittelmeerraum beliefert.

Geschmack

Die Zucchini hat – egal welche Sorte oder Farbe diese hat – einen leicht nussigen Geschmack. Gleichzeitig ist dieser jedoch sehr mild zurückhaltend. Diese Eigenschaft des Annehmen anderer Geschmacksrichtungen an Aromen ist sehr praktisch. Wie du das in Rezepten ausnutzen kannst, liest du weiter unten.

Wie gesund ist Zucchini?

„Wenig Kalorien und vitamin- und mineralstoffreich“ – das ist wohl die perfekte Beschreibung für eine Zucchini. Wenn du dich gerne gesund ernährst und eventuell noch Kalorien einsparen möchtest, ist das Gemüse sogar ein Must-have. Mit 19 Kalorien pro 100g und einem Fettgehalt von 0.4g darf man sich daran gerne satt essen. Wegen des niedrigen Kohlenhydratanteils von 2.2g und des hohen Wasseranteils von 93%, ist das grüne Kürbisgemüse auch definitiv für die Low-Carb Küche geeignet. Als guter Kalium– und Vitamin C-Lieferant sorgst du zudem dafür, dass die Stoffwechselprozesse in deinem Körper einwandfrei ablaufen können. Das enthaltene Magnesium ist wichtig für die Muskeln und gilt als „Futter“ für starke Nerven. Zudem kann das Gemüse mit seinen hohen Gehalten an Vitamin A, Vitamin E und Vitamin B1 punkten. Außerdem ist die Zucchini für ein Gemüse reich an Eisen.

Zucchini in der Küche

Lagerung

Am besten bewahrst du Zucchinis bei einer Temperatur von mindestens 8°C auf. Ideal hierfür ist das Gemüsefach im Kühlschrank geeignet. Bei dieser Temperatur hält sich das Gemüse ca. 10 Tage. Aber Achtung: Lagere Äpfel oder Tomaten nicht in der Nähe. Diese beiden Lebensmittel enthalten nämlich ein Gas namens Ethylen, welches die Reifeprozesse beschleunigt. Dadurch kann deine Zucchini schlapp (statt knackig) werden.

Kochen

Das Gemüse kann klassischerweise gekocht, gegart oder gebraten werden. In Salaten eignet es sich aber auch im rohen Zustand. Wegen des neutralen Geschmacks kommt das grüne Gemüse sowohl in pikanten als auch in süßen Speisen zum Einsatz. Wir haben zum Beispiel ein Rezept für einen Nusskuchen mit Zucchini oder ein Porridge mit Zucchini. Kennst du schon den Trend, aus Zucchini spiralförmige Gemüsenudeln zu drehen? Diese sogenannten Zoodles eignen sich ideal für eine Low-Carb Diät oder als leichte Alternative zu Nudeln. Wir kombinieren Zoodles in unseren gesunden Gerichten wie Erdnuss-Zucchini-Nudeln , Tomaten-Zucchini-Nudeln oder Green Bowl mit Erdnusssauce. Du kannst die Nudel-Alternative aber auch als einzelne Beilage bestellen.

Low-Carb One-Pot Pasta: Zucchini Nudeln


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