Veganer Kürbiskuchen

Kürbiskuchen

Kommt bei dir auch schon langsam eine herbstliche Stimmung auf? Kalte Tage, die zum Kuscheln mit deinem warmen Lieblingsstrickpulli oder deiner warmen Kuscheldecke zu Hause auf dem Sofa einladen. Ganz viel heiße Schokolade, laaange Spaziergänge, die warmen, leuchtenden Farben der Blätter draußen und dieser herrliche Herbstduft, der draußen weht. Klingt das nicht gemütlich? Jetzt fehlt nur noch was Leckeres zum Naschen. Und was passt besser zum Herbst, als ein süßes Herbstrezept mit Kürbis! In der kalten Jahreszeit können wir aus dem bunten Fruchtgemüse gar nicht genug leckere Gerichte zubereiten. Neben herzhaften Gerichten, wie zum Beispiel einer leckeren Kürbissuppe, eignen sich einige Kürbissorten auch gut für süßen Kuchen oder Gebäck. Deswegen stellen wir dir heute einen saftigen, veganen Kürbiskuchen vor, der ganz ohne weißes Mehl, ohne raffinierten Zucker und ohne Butter fantastisch schmeckt und sogar gesund ist.

Woher kommt der Kürbiskuchen?

Der Kürbiskuchen stammt aus den USA und ist dort als ‚Pumpkin Pie‚ bekannt. Traditionell wird der Kuchen an Thanksgiving oder Halloween als Nachtisch serviert. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Kürbiskuchen dort das wohl traditionellste Kürbisgericht. Und das auch zu Recht: Der Kuchen schmeckt sehr würzig und hat dank der feinen Gewürze, wie Zimt und Ingwer, bereits einen vorweihnachtlichen Geschmack. Ganz klassisch wird der Kuchen in den USA mit einem Schlag Sahne serviert. Wir haben bei unserem Rezept darauf verzichtet, da wir finden, dass unser Kuchen auch ohne Sahne sehr cremig und saftig geworden ist.

Warum ist unser Kürbiskuchen gesund?

Gerade jetzt wo die Tage kälter werden, muss dein Immunsystem sich auf die kommende kalte Jahreszeit vorbereiten. Dafür benötigt es wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die uns vor Erkältungen und grippalen Infekten schützen sollen. Als Grundlage für unseren Kürbiskuchen haben wir Püree aus Hokkaido-Kürbis zubereitet. Das Fruchtfleisch des Hokkaido-Kürbis enthält viele Antioxidantien und Vitamin A,C und E, dadurch wirkt es entzündungshemmend. Durch das enthaltende Vitamin A wird deine Sehkraft und dein Immunsystem gestärkt.
In dem Kuchen stecken aber noch weitere gesunde Zutaten:

  • Mandeln (Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, Magnesium)
  • Chia Samen (Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Ballaststoffe)
  • Kokosöl (gesättigte Fettsäuren)
  • Kokosmilch (Vitamin E, Vitamin B, Kalium)
  • Walnüsse (ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Vitamin A)
  • Zimt (antimikrobiell, regt den Stoffwechsel an, reduziert Bluthochdruck)
  • Ingwer (lindert Muskelkater, Übelkeit und Gelenkschmerzen)

Aber auch hier gilt: Alles in Maßen. 1 bis 2 Stücke Kuchen können aber ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden!

Rezept: Veganer Kürbiskuchen

Für den Boden:

  • 120 g geriebene Mandeln
  • 50 g Dinkelvollkornmehl (oder anderes glutenfreies Mehl)
  • 1 TL Chia-Samen
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Getreidemilch
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Prs Salz

Für die Kürbis-Füllung:

  • 500 g Kürbispüree
  • 360 ml Kokosmilch (Vollfett-Variante)
  • 2 EL Chia-Samen
  • 2 EL Getreidemilch
  • 160 g Rohrohrzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskat
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Stück geriebener Ingwer

Zubereitung:

Als erstes das Kürbispüree zubereiten. Heize den Backofen auf 180°C vor. Dann schneidest du einen Hokkaidokürbis in zwei Hälften und entfernst den Stiel und die Kerne. Die Hälften legst du mit der offenen Seite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Gare die Hälften für 40 Minuten, bis die Schale ‚einfällt‘. Nach 40 Minuten holst du das Backblech aus dem Ofen und lässt sie abkühlen. Danach kannst du die Haut vom Kürbisfleisch trennen oder sie mitpürieren, wenn du einen Hochleistungsmixer besitzt. Das Kürbisfleisch mit einem Mixer, Food-Processor oder Pürierstab fein pürieren, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

  1. In der Zwischenzeit kannst du schon den Boden vorbereiten. Dafür gibst du alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel und vermischst sie entweder mit den Händen oder einem Handmixer. Fette den Boden einer Spring- oder Tarteform und verteile den Teig gleichmäßig. Den Teig im Ofen ca. 10 Minuten vorbacken.
  2. Wenn das Kürbispüree fertig ist, kannst du in der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür rührst du in einer kleinen Schüssel die Chia-Samen mit der Getreidemilch an und lässt sie 10 Minuten andicken. In einer anderen Schüssel das Kürbispüree, die Kokosmilch, Rohrohrzucker, geriebenen Ingwer, Zimt, Muskat und Salz zu einer Creme verarbeiten. Die Chia-Mischung unterrühren.
  3. Den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen und die Kürbis-Füllung darauf verteilen. Den Kuchen für ca. 40-45 Minuten im Ofen backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.
  4. Den Kuchen aus dem Ofen holen und für mindestens eine Stunde (am besten aber über Nacht) auskühlen lassen, damit alles schön fest wird.

veganer Kürbiskuchen

Der Kuchen ist sehr saftig und cremig zugleich – ach ja und vegan. Die verwendeten Gewürze verströmen in der ganzen Wohnung ein herbstliches, gar vorweihnachtliches Aroma. Einfach herrlich. Außerdem kannst du etwas mehr von dem Kürbispüree zubereiten, sodass du gleich eine ideale Beilage für dein Mittagessen  hast. Wir wünschen dir einen guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Wenn du einen weiteren leckeren Kuchen aus Gemüse ausprobieren willst, backe doch unseren Carrot Cake nach.

 



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