Nachhaltige Ernährung

Nachhaltige Ernährung für die Umwelt

Spargel im Herbst, Erdbeeren im Winter und den Einkauf in die Plastiktasche packen, um diesen nach Hause zu tragen. Mit Nachhaltigkeit hat das alles nichts zu tun. Wir erklären dir, was eine nachhaltige Ernährung ausmacht und wie du diese ganz einfach umsetzen kannst. Über Tipps zum plastikfreien Einkaufen im Supermarkt haben wir bereits in diesem Artikel geschrieben.

Nachhaltige Ernährung – was ist das?

CO2-Emissionen pro Kopf

Die durchschnittliche CO2-Emission eines deutschen Bürgers liegt bei etwa 11 Tonnen im Jahr. Laut Klimarat sollte diese aber pro Bürger bei maximal 2 Tonnen liegen. Wie kommt jedoch diese große Menge an Kohlenstoffdioxid zusammen? Alleine 15% durch die Ernährung. Im Vergleich dazu liegt der Wert für die Kategorie Infrastruktur „nur“ bei 11%. Zur Veranschaulichung hier ein Beispiel: Nach dem Aufstehen direkt eine Tasse Kaffee gefällig? Natürlich! Alleine diese eine Portion Muntermacher verursacht bereits 60 Gramm CO2. Die 60 Gramm kommen vor allem durch den Anbau, Zubereitung und Transports des Kaffees zustande.

Um der Umwelt etwas Gutes zu tun, kann natürlich nicht nur die Ernährungsweise angepasst werden. Beispielsweise hilft es auch, statt des Autos das Fahrrad zur Arbeit zu nehmen.

Essen für die Zukunft

Eine nachhaltige Ernährung bedeutet sich so zu ernähren, dass alle Auswirkungen des Ernährungsstils möglichst positiv ausfallen. Die Auswirkungen unterteilen sich dabei in 4 Teilbereiche:

  • gesundheitlich
  • ökologisch
  • ökonomisch
  • und sozial.

Das übergeordnete Ziel einer nachhaltigen Ernährung ist es, die Lebenssituation der Gesamtbevölkerung zu verbessern. Dabei wird auch berücksichtigt, dass die Lebenschancen der folgenden Generationen nicht gefährdet werden.

So ernährst du dich nachhaltig – unsere Tipps

Um sich nachhaltig ernähren zu können, solltest du den globalen Zusammenhang verstehen.

nachhaltige Ernährung

Grundsätze der nachhaltigen Ernährung

  1. Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel
  2. Ökologisch erzeugte Lebensmittel
  3. Regionale und saisonale Erzeugnisse
  4. Bevorzugung gering verarbeiteter Lebensmittel
  5. Fair gehandelte Lebensmittel
  6. Ressourcenschonendes Haushalten
  7. Genussvolle und bekömmliche Speisen

Praxis Tipps für eine nachhaltige Ernährung

Waren mal wieder die Augen größer als der Magen? Packe beim Einkaufen lieber weniger in den Einkaufswagen. Gemüse kann schnell verderben. Bevor du das wegschmeißen musst, ist es besser, nochmal einkaufen zu gehen.

Hast du einen Bauernhof in deiner Nähe? Unterstütze die nahe gelegenen Kleinunternehmer und kaufe direkt auf dem Hof die frische Milch, Eier und Joghurt.

Wie oft isst du Fleisch in der Woche? Führe doch einen fleischlosen – also vegetarischen – Tag pro Woche ein. Oder gerne auch mehrere.

Ändere dein Konsumverhalten und schone somit weltweit Klima und Ressourcen.

nachhaltige Ernährung


Eine der Motivationen sich vegan zu ernähren, ist die Rücksichtnahme auf die Umwelt. Hast du mal ausprobiert, dich vegan zu ernähren? Wir haben einen veganen Wochenplan inklusive Rezepte.



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