7 Tipps für einen erholsameren Schlaf

Drehen, Wälzen, Schäfchenzählen – ein erholsamer Schlaf sieht anders aus. Millionen Menschen in Deutschland haben Probleme beim Einschlafen oder Durchschlafen, dabei sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Schlafstörungen bringen in der Regel negative Folgen für Körper und Psyche mit sich. Zu den häufigsten Folgen auf körperliche Ebene zählen unter anderem Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Infektanfälligkeit. Auf psychischer Ebene zählen Konzentrationsstörungen, Aggressivität und verminderte Leistungsfähigkeit zu den häufigsten Folgen.

Ursachen für schlaflose Nächte

Ursachen für schlaflose Nächte liegen oft bei den Arbeitsbedingungen der Betroffenen. Ständige Erreichbarkeit nach Feierabend, Arbeiten an der Grenze der Leistungsfähigkeit oder Überstunden tragen dazu bei, dass unser Körper ständig Stress ausgesetzt ist und keine Möglichkeit findet, abzuschalten. Vor allem Nachtschichten im Joballtag sind wahre Schlafkiller, denn dort muss der Körper entgegen dem biologischen Rhythmus aktiv sein. Dadurch gerät auch der Rhythmus des Schlafhormons Melatonin durcheinander. Normalerweise schüttet der Körper dieses Hormon abends aus. Das trägt dazu bei, dass wir uns müde fühlen und zum schlafen bereit sind. Bei einem gestörten Tagesrhythmus fehlt uns dieser Müdemacher. Jedoch können die Ursachen auch in den Verhaltensweisen der Betroffenen selbst liegen. Die Lieblingsserie auf dem Fernseher ansehen, E-Mails auf dem Computer abrufen oder Nachrichten auf dem Smartphone beantworten – all das sind Tätigkeiten, die man vor dem Schlafengehen meiden sollte. Das blauwellige Licht der Geräte stoppt die Produktion von Melatonin und stört uns somit beim Einschlafen. Wer abends jedoch gar nicht ohne seinen elektronischen Liebling kann, sollte die Displayhelligkeit auf das Minimum reduzieren, eine Blue-Light-Blocking-Brille tragen oder einen Blaulicht-Filter aktivieren. Doch es gibt auch weitere Möglichkeiten, positiven Einfluss auf seinen Schlaf zu nehmen. Wir geben dir die besten Tipps für einen erholsamen Schlaf.

Schlaf

Unsere Tipps für einen gesunden Schlaf

1. Frische Luft und eine ruhige Umgebung

Lüfte vor dem Schlafengehen noch einmal dein Zimmer. Die Raumtemperatur deines Schlafzimmers sollte höchstens 18 Grad betragen. Außerdem ist eine ruhige, ungestörte Umgebung ratsam. Schlafe daher bei geschlossenem Fenster oder benutze Ohrstöpsel.

2. Notebook, Smartphone oder Tablet im Bett sind tabu

Das bläuliche Licht stört die Produktion von Melatonin und hindert uns am Schlaf. Auch die Strahlung von Wlan-Router oder Radiowecker stören deinen Schlaf. Versuche daher, nicht in unmittelbarer Nähe zu den Geräten zu schlafen oder schalte sie nachts aus.

3. Progressive Muskelentspannung

Hierbei werden die Körperpartien in einer bestimmten Reihenfolge stark angespannt und wieder entspannt. Das führt zu einer besseren Körperwahrnehmung. Du kannst Verspannungen frühzeitig erkennen, dagegen vorgehen und kommst entspannter durch den Alltag und in den Schlaf.

4. Alkohol und schwere Mahlzeiten meiden

Einige Stunden vor dem Schlafengehen solltest du auf Alkohol oder schwere Mahlzeiten verzichten. Durch Alkohol schläfst du zwar schneller ein, die Schlafqualität leidet jedoch und du wachst schneller wieder auf. Schwere Mahlzeiten sollten am Abend vermieden werden. Dein Magen, Darm und deine Organe sollten nachts keine Schwerstarbeit mehr leisten, denn jetzt hat dein Körper Ruhe und Regenerationszeit verdient. Lege daher Wert auf ein gesundes Abendessen. Wenn dir abends die Lust dafür fehlt, haben wir die Gerichte für dich, die deinem Körper zur Abendzeit guttun.

5. Ein eigenes Entspannungsritual vor dem Schlafen finden

Lies vor dem Schlafengehen ein Buch, höre entspannende Musik oder lasse dir ein Bad ein. Bei letzterem empfiehlt sich eine Temperatur zwischen 35°C und 38°C und eine Dauer von maximal 20 Minuten.

6. Nachts nicht auf die Uhr sehen

Das bringt nur zusätzlichen Druck, endlich einzuschlafen und erschwert das Einschlafen damit nur noch mehr.

7. Gruppentherapie

Bleiben die Schlafstörungen über einen langen Zeitraum bestehen, kann es hilfreich sein, sich Gruppentherapien anzuschließen. Dort lernen die Teilnehmer in 90-minütigen Sitzungen Entspannungsübungen oder wie sie ihren Schlaf wieder in einen geregelten Rhythmus bringen.

 

Hast du das gewusst?



Ähnliche Beiträge


4 Antworten zu „7 Tipps für einen erholsameren Schlaf

Kommentar abgeben