Vitaminmangel

Mit diesen 6 Lebensmitteln Vitaminmangel vorbeugen

Du bist in letzter Zeit gefühlt durchgängig müde und erschöpft, obwohl du eigentlich genug Schlaf hast? Auf der Arbeit oder in der Uni sinkt deine Konzentration und Leistung nach und nach und dir fällt es plötzlich sehr schwer, deine Aufgaben zu erledigen oder Termine einzuhalten? Dieser Zustand der Abgeschlagenheit ist jedoch nicht immer auf die psychische Verfassung zurückzuführen, sondern ist oftmals ein Hinweis auf eine unzureichende Vitalität verursacht durch einen Vitaminmangel. Der Mensch benötigt nämlich für lebenswichtige Funktionen im Körper bestimmte, essenzielle Vitamine, die ausschließlich über die Nahrung aufgenommen werden können. Dabei spielt die Auswahl der Lebensmittel eine entscheidende Rolle, da du mit einer vollwertigen Ernährung deinen Bedarf an Vitaminen decken kannst. Mehr darüber, warum wir essen müssen und was damit im menschlichen Körper passiert, erfährst du hier.

Was sind Vitamine und wofür brauchen wir sie?

Vitamine sind Stoffe, die essenziell für das normale Funktionieren des Körpers sind. Sie können nicht vom Körper selbst hergestellt werden und müssen daher mit unserer Nahrung in unseren Körper gelangen. Eine bedeutende Ausnahme stellt das Vitamin D dar, welches bei genügend Sonneneinstrahlung über die Haut vom Körper selbst produziert werden kann. Vitamine sind an zahlreichen Reaktionen des Stoffwechsels beteiligt und haben jeweils bestimmte Aufgaben und verschiedene Wirkungen. Wir brauchen sie unter anderem zur Energiegewinnung, Stärkung unseres Immunsystems, für unser Wachstum und unser allgemeines Wohlbefinden.

Einteilung der Vitamine

Die Vitamine können in fettlösliche und wasserlösliche Vitamine eingeteilt werden. Zu den Fettlöslichen gehören Vitamin A, D, E und K. Diese können also nur vom Körper aufgenommen werden, wenn in Kombination dazu Fett zu sich genommen wird. Als Beispiel: Wenn du eine Karotte isst, welche sehr viel Vitamin E enthält, kannst du die Vitamine dazu nur aufnehmen, wenn du daraus beispielsweise einen Karottensalat mit Dressing (mit Öl) zubereitest. 

Die wasserlöslichen Vitamine sind die Vitamin B1, B2, B6, B12, C, Niacin, Pantothensäure, Biotin und Folsäure.

Ursachen für einen Vitaminmangel

  • zu geringe Vitaminaufnahme (einseitige, vegane, vegetarische Ernährung)
  • gestörte Absorption durch Krankheiten oder Stress
  • Hemmung der Vitaminaufnahme durch andere Lebensmittel
  • falsche Nahrungszubereitung oder Lebensmittellagerung
  • erhöhter Vitaminbedarf  (Schwangere, Jugendliche, Raucher, Sportler)

Wie erkennen wir einen Vitaminmangel?

Es gibt einige typische Anzeichen, die auf eine unzureichende Vitaminzufuhr hindeuten können:

  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit trotz genügender Schlafzeit
  • Erschöpfung
  • Lustlosigkeit
  • Leistungsschwäche
  • Konzentrationsstörungen
  • Innere Unruhe, Nervosität
  • Schwache Körpermuskulatur
  • Blässe
  • Trockene/schuppende Haut
  • Nachlassende Sehkraft
  • Depressive Verstimmung
  • Uvm.

Die genannten Symptome können selbstverständlich mehrere Ursachen haben, meistens können die Beschwerden jedoch behoben werden, sobald der Vitaminbedarf gedeckt wird.

6 Lebensmittel, die einen Vitaminmangel vorbeugen

1. Süßkartoffel

Die Süßkartoffel wird immer beliebter und lässt sich super leicht und dennoch vielfältig herrichten. In ihr stecken außerdem eine Menge an Vitaminen, was sie für uns umso beliebter macht! Sie liefert sowohl Vitamin A, B1-B3, B5-B7 und Vitamin B9. Außerdem enthält sie die Vitamine C, E und K. Ein Volltreffer!

2. Brokkoli

Brokkoli zählt zu den gesündesten Lebensmitteln und ist reich an Vitaminen! Bereits 100 Gramm Brokkoli können den täglichen Bedarf eines Erwachsenen an Vitamin K decken. Außerdem enthält er zusätzlich eine Menge an Vitamin C und stärkt somit das Immunsystem und schützt vor Erkältungen.

3. Weizenkeime

Weizenkeime sind der wertvollste Teil eines Weizenkorns und können über Vollkornprodukte oder auch separat aufgenommen werden. In ihnen steckt eine Menge Vitamin E, welches als Antioxidant wirkt, indem es schädliche Substanzen und freie Radikale im Körper auffängt. Außerdem sind die kleinen Keime reich an Vitaminen der B-Gruppe. Bereits eine kleine Menge, etwa ein Esslöffel im Müsli pro Tag, genügt, um die Vorzüge des Weizenkeims zu erfahren.

4. Grünkohl 

Wie auch der Brokkoli, gehört der Grünkohl zu den Kohlgewächsen. Aufgrund seiner vielen Vitamine und Antioxidantien gilt er als Superfood schlechthin. Er weist einen hohen Gehalt an Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K auf. Darüber hinaus enthält er als Gemüse einen hohen Proteingehalt und ist eine gute Quelle für eine pflanzenbasierte Ernährung.

5. Sanddorn

Sanddorn besitzt zehn Mal so viel Vitamin C wie die Zitrone und liefert dem Körper darüber hinaus noch wichtige B-Vitamine, Vitamin K und Vitamin E. Er schmeckt vor allem roh, in Konfitüre oder auch im Früchtetee. Darüber hinaus besitzt er noch heilende Eigenschaften und ist vielseitig einsetzbar, so etwa als Hautpflegeprodukt oder bei Magen-Darm-Problemen.

6. Petersilie

Was die Petersilie so vitalstoffreich macht, ist die Tatsache, dass sie fast jedes Vitamin enthält! Vitamin A, die Vitamine B1-B6, Vitamin C und noch weitere heilende Kräutereigenschaften werden ihr zugeschrieben. Außerdem ist sie reich an Chlorophyll, welches unter anderem im Körper unser Blut reinigt und die Ausscheidungsorgane Leber und Nieren bei der Entgiftung fördert.

Wir haben gute Rezeptideen für ausgewogene Gerichte, die einen Vitaminmangel vorbeugen. Was sagst du zu einer Smoothie Bowl als Frühstück, mittags One-Pot-Pasta und abends einen Salat? Für Rezepte für gesunde Snacks für zwischendurch haben wir auch eine Auflistung.



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Eine Antwort zu „Mit diesen 6 Lebensmitteln Vitaminmangel vorbeugen

  1. Danke für den Bericht!
    Ich kann nur wirklich eindringlich empfehlen, den eigenen Vitaminhaushalt zu kontrollieren (lassen) und ggf. zu supplementieren.
    Ich war tagsüber meist müde und antriebslos und in den Abendstunden ab und an depressiv, was meine Partnerin zu spüren bekommen hat. Als ich dann zum Arzt ging und mein Blut untersuchen lies, stellte dieser unter anderem ein Mangel an Vitamin K2 und D3 fest. Diese supplementiere ich nun, da ich dies scheinbar aufgrund meiner Ernährung nicht ausreichend bekomme.

    Und jetzt nach fast 3 Wochen kann ich sagen – es lag tatsächlich am Vitaminmangel. Manchmal ist es wirklich unglaublich und ich bin froh, dass ich endlich eine Lösung gefunden habe!

    Danke für den Bericht!

    LG
    Stef

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