Paprika – kalorienarmer Vitamin C Lieferant

Paprika

Rot, gelb oder grün. Länglich oder rundlich. Paprika gibt es in verschiedenen Formen und Farben, geschmacklich unterscheiden sich die verschieden farbigen Paprika aber kaum. Die verschiedenen Farben rühren von dem unterschiedlichen Reifegrad her. Im unreifen Zustand sind alle Paprika grün. Mit voranschreitendem Reifeprozess werden sie dann entweder gelblicher oder röter und damit auch etwas süßer.

Paprika hilft uns beim Abnehmen

Rote Paprika enthalten außerdem noch mehr Vitamin C als die grüne und die gelbe Paprika. Ohnehin ist das bunte Gemüse schon eines der Vitamin C reichsten aller Lebensmittel. Das viele Vitamin C in der Gemüsepaprika stärkt das Immunsystem und bringt nebenbei die Fettverbrennung in Schwung. Vitamin C hilft dem Körper dabei, Hormone zu produzieren, die Fett aus unseren Fettzellen lösen. Dadurch greift der Körper leichter und schneller auf das gespeicherte Fett zur Energiegewinnung zurück. Das Gemüse sollte also unbedingt auf dem Speiseplan stehen, wenn man gesund abnehmen möchte.

Neben Vitamin C ist in Paprika viel Vitamin A und B enthalten. Auch die enthaltenden Mengen an Kalium, Magnesium, Zink und Calcium sind bemerkenswert. Der Verzehr von Gerichten mit viel Paprika, wie zum Beispiel einem Salat oder einer Hähnchenpfanne, unterstützt also ebenfalls die Regeneration unserer Muskeln, verschönert das Hautbild und stärkt unsere Knochen und Zähne.

Dabei haben Paprika kaum Kalorien. Der Kaloriengehalt unterscheidet sich auch minimal nach Reifegrad, so variiert er von grün nach rot von 19-28kcal pro 100g. Paprika enthalten so wenig Kalorien, da auf 100g nur 3g Kohlenhydrate, 0,3 Gramm Fett und, was viele vielleicht überraschen wird, 1,1 Gramm Proteine enthalten sind.

Paprika

Weiblicher und Männlicher Paprika

Paprika hat ein Geschlecht? Ja! Tatsächlich kann man das Gemüse in 2 Geschlechter aufteilen. Du erkennst das Geschlechtlichkeit ganz einfach, wenn du die Frucht des Nachtschattengewächs von unten betrachtest. Hat die Paprikaschote 3 Höcker, so ist er männlich. 4 Höcker stehen für Weiblichkeit. Du fragst dich nun vielleicht zurecht, wozu die Anzahl der Höcker so wichtig ist. Tatsächlich wirkt sich die Geschlechtlichkeit aber auf den Geschmack der Paprikaschote aus. Die männliche Schoten haben einen bitteren Geschmack. Deshalb eignen sich diese eher für Gerichte, in denen die Schote mit gekocht wird. Die weibliche Paprika hat einen süßlicheren Geschmack, weshalb sich diese mehr als Rohkost eignet.

Küchen- und Verwendungstipps

Um den vollen Vitamingehalt des bunten Gemüses auszukosten, sollte es möglichst frisch verzehrt werden. Im Kühlschrank hält es sich ca. vier Tage. Wer zum Kochen die Schale der Paprika entfernen möchte, sollte sie vorher kurz im Ofen erhitzen. Danach lässt sich die Schale leicht abtrennen. Auch zum Schneiden frischer Paprika haben wir einen Trick, denn beim Schnibbeln nerven oft die kleinen Kerne im Inneren. Um nerviges Pulen zu vermeiden, schneidet man zuerst den Boden komplett ab. Danach macht man vier Schnitte senkrecht am Strunk entlang. So umgeht man die Kerne ganz einfach und kann sie mit dem überflüssigen Strunk entsorgen.

Paprikaschoten eignen sich sehr gut für Salat oder in Pfannengerichten. Aber hast du schon mal ein Paprika-Mus gegessen? Das sogenannte „Ajvar“ ist ein Mus aus Paprika und optional zusätzlich Aubergine. Dieses Mus kannst du ideal als Dip für dein Rohkost-Gemüse oder als Brotaufstrich verwenden.

In unseren Gerichten können wir auf den tollen Nährstoff-Lieferant nicht verzichten. Deshalb steht Paprika oft mit auf unserer Zutatenliste der Rezepte. Überzeuge dich selber von unserem Pad Thai oder der Reispfanne mit spanischen Grüßen. Für den kleinen Hunger teste unsere Salat-Vertreter aus Italien und Griechenland.



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