Rote Bete als Superfood aus der Region – warum sie so gesund ist und wie sie zubereitet wird

Rote Bete

Rote Bete zählt zu den gesündesten Gemüsesorten und ist vor allem im Herbst ein beliebtes Highlight vieler Gerichte. Zur Hauptsaison zwischen September und Dezember erhälst du die Rübe in jedem gut sortiertem Supermarkt. Bei uns erfährst du, wie gesund Rote Bete wirklich ist, wie du sie richtig zubereitest und wie lange du sie kochen musst.

So gesund ist Rote Bete

Die Rote Bete ist ein wahrer Nährstofflieferant und liefert dir wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin A, B und C, Kalium, Eisen, Zink und Folsäure. Die rote Knolle enthält Betain, was zum Einen für die leuchtend purpurne Farbe sorgt und zum Anderen die Funktion der Leberzellen stimuliert und die Gallenblase stärkt. Die enthaltenen Nitrate können dazu beitragen, den Blutdruck zu senken. Zudem helfen die Nährstoffe dabei, den Risikofaktor für Herzkrankheiten zu senken. Außerdem ist sie unverzichtbar für Sportler: Laut einer Studie von Andrew Jones wirkt bereits ein halber Liter Rote-Bete-Saft täglich über einen Zeitraum von einer Woche leistungssteigernd. Das liegt daran, dass der hohe Nitratgehalt in der roten Rübe den Sauerstoffbedarf der Muskeln verringert, dadurch ist die Belastung dann weniger ermüdend.
Auch auf dein Äußeres hat die Rote Bete eine positive Wirkung. Betanin, Folsäure, B-Vitamine und Vitamin C wirken antioxidativ, wodurch die Haut reiner und straffer, die Nägel kräftiger und die Haare glänzender werden. Übrigens hat sie gerade mal 43 Kalorien auf 100g. Genug Gründe um öfter zur roten Knolle zu greifen, oder?

Rote Bete
Rote Bete

Darauf musst du achten

Um die beste Qualität der Rote Bete zu erhalten, solltest du darauf achten, die Knolle aus biologischem und regionalem Anbau zu erwerben. Gelagert wird sie am Besten kühl und dunkel, da die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe licht- und hitzeempfindlich sind. Daher gilt auch: je weniger du die Rübe erhitzt oder bearbeitest, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten.

So bereitest du Rote Bete zu

Rote Bete kann vielfältig zubereitet werden. Sie kann gekocht, gebacken oder roh verzehrt werden.
Hier gilt aber: Schutzkleidung! Der rote Farbstoff ist sehr intensiv und nur schwer wieder herauszuwaschen. Daher solltest du bei der Zubereitung immer eine Schürze und bestenfalls Einmalhandschuhe tragen. Wenn doch mal was auf der Haut oder deiner Kleidung landet, sind heißes Wasser und Zitronensäure oder Gallseife deine Helfer.

Kochen

  • Wenn du Rote Bete kochen möchtest, ist es wichtig die Haut zunächst dran zu lassen und erst nach dem Garen zu entfernen. Dadurch verliert die Knolle weniger Inhaltsstoffe und die Farbe geht auch nicht verloren.
  • Zunächst musst du den Strunk entfernen und die Knolle vorsichtig waschen. Bring die Knolle in einem Topf mit Wasser zum Kochen. Schalte dann die Hitze runter und lass sie ohne Deckel 30 Minuten köcheln. Das Wasser wird erst 5 Minuten vor Ende der Garzeit gesalzen. Die Kochzeit hängt von der Größe ab: Kleine Exemplare brauchen nur 30 Minuten, während große Knollen bis zu 50 Minuten Kochzeit benötigen. Um zu überprüfen, ob die Knolle gar ist, stich am besten mit einem Messer hinein.
  • Wenn die Knolle fertig gegart ist und abgekühlt ist, kannst du die Schale mit etwas Küchenpapier abreiben und in die benötigte Größe schneiden.
  • Diese Methode eignet sich gut für: Suppe, Püree und Salat 
Rote Bete gekocht und geschnitten
Rote Bete gekocht und geschnitten

Aus dem Backofen

  • Die Haut mit einem Sparschäler entfernen und die Knolle in dünne Scheiben, Würfel oder Spalten schneiden. Die geschnittenen Stücke dann auf ein mir Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Olivenöl und Gewürzen bestreichen.
  • Das Backblech bei 200°C für 40-50 Minuten in den Ofen geben und die Stücke nach 20 Minuten wenden.
  • Eignet sich für: Ofengemüse und Salat

Entsaften

  • Die meisten Nährstoffe liefert die Rote Bete in roher Form oder als Saft. Um Saft aus der Rübe zu gewinnen, brauchst du einen Entsafter.
  • Die Schale muss zunächst geschält werden. Dann die Knolle in kleine Stücke schneiden, da sie sehr fest ist. Gib die Stücke mit etwas Zitrone in den Entsafter, so wird der Saft mild. Schmeckt auch gut mit Ingwer, Apfel oder Orange.
  • Eignet sich für: Saft
Rote Bete Saft
Rote Bete Saft

Du möchtest die Rote Bete zubereiten? Dann haben wir ein ausgefallenes Rezept für Hummus mit Roter Bete für dich!



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